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Aus der Stadt Einigkeit und Recht und Party
Hannover Aus der Stadt Einigkeit und Recht und Party
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21:53 02.09.2014
Von Gunnar Menkens
West-Berliner versuchen am 10. November 1989, mit Hämmern und Kreuzhacken die Berliner Mauer einzureißen. Die anschließende deutsche Wiedervereinigung jährt sich nun zum 25 Mal – und wird in Hannover gefeiert. Quelle: Archiv
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Niedersachsen ist dran. Nicht etwa, weil das Land die längste innerdeutsche Grenze hatte, sondern weil Ministerpräsident Stephan Weil amtierender Präsident des Bundesrates ist. Also richtet Niedersachsen in diesem Jahr die Feiern zum Tag der Einheit aus, was 2014 bedeutet: 25 Jahre Mauerfall. Weil erwartet „ein strahlendes Fest“.

Der Sozialdemokrat erinnerte am Dienstag an die Massenproteste in der früheren DDR: „Wir feiern die friedliche Revolution und das, was die Bürgerrechtler geschafft haben.“ Ohne die Montagsdemonstrationen mit Zehntausenden Teilnehmern, gerade in Hannovers Partnerstadt Leipzig im Oktober 1989, hätte es die Wiedervereinigung nicht gegeben. Um deren „Mut und Engagement“ zu würdigen, hat das Land 100 dieser Männer und Frauen eingeladen, am offiziellen Festakt im Hannover Congress Centrum teilzunehmen. Dort wird auch Kanzlerin Angela Merkel sprechen, Bundespräsident Joachim Gauck hört zu. Weil erklärte das so: „Es spricht immer nur ein Verfassungsorgan. Der Bundespräsident sitzt da und strahlt aus.“

Das so genannte „Bürgerfest“ findet am 2. und 3. Oktober rund um Maschsee und Neues Rathaus statt, 300 000 Quadratmeter stehen zur Verfügung. Auf etlichen Bühnen gibt es Musik, Laith Al-Deen spielt, Wingenfelder, Maxim und Jupiter Jones. Die Organisatoren erwarten eine halbe Million Besucher, 4000 Aktive sind dabei und knapp 150 Aussteller. Eingeladen sind erneut Bürgerdelegationen – jeweils 15 Menschen aus allen Ländern, die sich ehrenamtlich engagieren. Für Niedersachsen kommen allein sieben Männer und Frauen aus der Region Hannover, sie sind zwischen 17 und 77 Jahre alt. Die Delegationen nehmen auch am ökumenischen Gottesdienst teil, der am 3.Oktober um 10 Uhr mit rund 800 Gästen in der Marktkirche stattfindet. Die Predigt hält Landesbischof Ralf Meister, der Gottesdienst wird live im ZDF übertragen. Der Plan ist, dass im Anschluss Merkel, Gauck und Weil auf dem Hanns-Lilje-Platz Bürgern dieser Stadt begegnen. Weil wollte es nicht verraten, aber alles deutet darauf hin, dass die Feiern mit einem Feuerwerk enden.

Das Fest wird rund 4,4 Millionen Euro kosten. Den Großteil, 2,8 Millionen Euro, übernimmt das Land, der Bund steuert, wie immer, 184 000 Euro bei. Weil sagte, alle Bundesländer könnten sich da einen höheren Betrag vorstellen. Dafür zahlt der Hauptsponsor VW eine Million Euro, wofür sich Weil „ausdrücklich bedankte“. Eine Art Leistungsschau fürchte er nicht, kein Unternehmen stehe so für Niedersachsen wie VW. Auch Kleinspender tragen zum Gelingen bei, die Drogeriekette Rossmann etwa sicherte 2000 Euro zu.

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