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So hat Hannover Silvester gefeiert

Silvester in Hannover So hat Hannover Silvester gefeiert

Mit viel Getöse haben die Hannoveraner um Mitternacht den Jahreswechsel gefeiert. Das neue Jahr 2016 wurde mit reichlich Raketen, Böllern und Sekt in Empfang genommen. Laut wurde es rund um den Opernplatz und am Kröpcke, während im Brauhaus Ernst August zu Coversongs getanzt wurde.

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Bunt und fröhlich hat Hannover ins neue Jahr gefeiert – hier das Feuerwerk vom Maschsee aus aufgenommen.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Hannover. In welcher Sekunde genau das Jahr 2015 zum Jahr 2016 wurde, konnte unter den Feiernden vor dem Opernhaus letztlich keiner mit Sicherheit sagen. Auf den Countdown wartete man vergebens. Schon zwei Stunden vor dem Jahreswechsel flogen die Raketen in den klaren Abendhimmel und Böller explodierten rund um die Kröpcke-Uhr. Doch um Mitternacht fand das Feuerwerk seinen Höhepunkt und im Sekundentakt knallten nicht nur die Sektkorken, sondern auch die bunten Raketenschauer. Auch auf anderen Plätzen in Hannover wie etwa dem Lindener Marktplatz wurde das neue Jahr mit viel Getöse begrüßt.

Ob Linden, Südstadt, List oder Kröpcke – überall hat Hannover das neue Jahr gefeiert.

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"2016 wird einfach wunderbar", freut sich die 74-jährige Erika Jachmann aus Hannover und drückt inmitten der vielen Hundert Feiernden auf dem Opernplatz ihren Freund Detlev Wittmark fest an sich. "Wir sind frisch verliebt und feiern unser erstes Silvester miteinander." Unter der Kröpcke-Uhr stoßen Annalena Bernsee und ihre Freunde aus der Wedemark mit Sekt an. Für die 18-Jährige ist es das erste Silvester in Hannover und sie ist begeistert von der guten Stimmung. Nachher soll es noch weiter ins Congresszentrum gehen - wenn es noch Karten gibt.

Gespart haben die Hannoveraner nicht an Feuerwerkskörpern und allem "was Spaß macht", wie es Truong van Luong aus Vietnam zusammenfasst. Rucksackweise werden die Raketen und Böllerbatterien in die Innenstadt transportiert. Wer nicht aufpasst, dem explodiert der Böller direkt neben dem Schuh - um Abstände und Sicherheit schert sich zu später Stunde niemand mehr. Dafür aber um das perfekte Foto. Und so leuchten nicht nur die Raketen, sondern auch die zahlreich in den Himmel gereckten Smartphones.

Während Temperaturen um den Gefrierpunkt den Wartenden in der City rote Nasen bescheren, glühen im Brauhaus Ernst August die erhitzten Wangen. Zu Livesongs der Party-Band "Zack Zillis" werden vor der Bühne schunkelnd die Hüften geschwungen. An den langen Tischen geht es darum, den Bierkrug schnell wieder aufzufüllen. "Wir sind wegen der tollen Band hier", sagt Michael Nagelschmidt aus Braunschweig, der sich weigert, seine Frau Becki auf die Tanzfläche zu begleiten.

Wenige Tische weiter freuen sich Mutter Sabine Kirbis und Tochter Jessica über ein Wiedersehen: "Wir kommen aus Dessau und Köln und haben uns auf der Hälfte der Strecke, also in Hannover, getroffen." Und bislang auch noch nicht bereut: "Es macht Spaß hier zu feiern", erzählt Jessica Kirbis.

Und als um 0 Uhr die Raketen den Himmel erstrahlen und dichter Rauch über die Plätze wabert, gibt es für Martin Sommerfeld auf seinem tragbaren Musikplayer nur ein passendes Lied: "Happy New Year von Abba." Ist doch klar.

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