Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Hannover feiert den Geburtstag von Queen Elisabeth
Hannover Aus der Stadt Hannover feiert den Geburtstag von Queen Elisabeth
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:07 16.06.2011
Von Heike Schmidt
Deutsche und Briten feierten in Hannover gemeinsam den Geburtstag von Queen Elisabeth II. Quelle: Rainer Dröse
Anzeige

Sie wissen einfach, wie es geht: Wenn Briten eine Party feiern, dann ist das neben aller stilvollen Förmlichkeit auch immer ein großer Spaß für alle Beteiligten. Und der beginnt im Sommer nicht selten mit einem schönen kalten Glas Gin Tonic in der Hand. So geschehen auch am Mittwochabend, als die britischen Streitkräfte in Deutschland gemeinsam mit dem britischen Honorarkonsul in Hannover, Gunter Dunkel, zur „Queen’s Birthday Reception 2011“ einluden – einer Art Geburtstagsnachfeier zu Ehren von Königin Elisabeth II. Diese ist zwar am 21. April 1926 geboren, ihr Geburtstag wird aber alljährlich später nachgefeiert.

Dies geschieht in London mit einer großen Parade und in Hannover mit einem zeremoniellen Zapfenstreich, zu dem „The Band of the Royal Corps of Signals“ unter der Leitung von Captain David Barringer auf dem Trammplatz vor dem Rathaus unter den Augen des britischen Botschafters in Berlin, Simon McDonald, und Oberbürgermeister Stephan Weil aufmarschierte.

Zur Galerie
Am Mittwoch feierten Deutsche und Briten gemeinsam in Hannover den Geburtstag von Queen Elisabeth II.. Mit dabei war auch Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister.

Eine Ehre ist es dann auch, persönlich zu diesem Zapfenstreich eingeladen zu werden: Das sah Ministerpräsident David James McAllister nicht anders als die zahlreich anwesenden Honorarkonsule wie Prof. Klaus E. Goehrmann (Peru) und Sepp Heckmann (Brasilien). „Für mich ist das ein sehr bewegender Abend“, sagte McAllister, der neben dem deutschen auch den britischen Pass besitzt und seine Rede auf Deutsch, Englisch und Schottisch hielt. Der Ministerpräsident stellte Martin Kind dem Botschafter stolz als „Präsidenten des besten Fussballvereins Deutschlands“ vor. „Wir sind dankbar für die freundliche Aufnahme der Briten in Hannover“, betonte der Botschafter in seiner Ansprache.

Führende Köpfe aus Wirtschaft und Medizin wie Jans-Paul Ernsting, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover, und Neurochirurg Prof. Madjid Samii waren ebenso dabei wie von Haus aus anglophile Menschen wie Hildegard Schröder-Hohensee von der Hannoversch-Britischen Gesellschaft. „Die Hochzeit war wunderschön“, erinnerte sie sich. Heinrich Prinz von Hannover und seine Frau waren indes nicht da, da der Welfe vom Pferd gefallen war. Aus der Kulturszene kamen Veit Görner, Direktor der Kestnergesellschaft, und Thomas Schwark, Direktor des Historischen Museums.

„Für uns ist diese Queen’s Reception auch immer ein Jahresempfang“, erklärt Michael Whitehurst, Pressesprecher der ersten Panzerdivision. Dementsprechend waren neben zahlreichen britischen Offizieren in Galauniform auch ihr oberster Chef, Generalmajor James Bashall, unter den rund 500 Gästen, die Gunter Dunkel als Chef der Nord/LB gerne bei sich im Bankfoyer begrüßte. Schließlich machten die Briten in ihren schicken Uniformen nicht nur viel her, sie brachten auch alles mit, was man zu einem königlichen Empfang braucht.

Damit Gin Tonic und Pimm’s auch eine Grundlage bekommen, hatte Küchenchef John Barker mit seinem Team britische Kanapees, Curry Huhn, Tandoori Thunfisch, Yorkshire Pudding sowie Scoones mit Clotted Cream und Strawberry-Jam vorbereitet. Die Gäste genossen es.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Stadt und Region werben mit dem Umweltbüro für einen fleischlosen Tag pro Woche, den „Veggietag“. Doch dieser ist sehr umstritten.

Mathias Klein 16.06.2011

Die Ampelschaltung vor der Ernst-August-Galerie ist für Fußgänger noch immer ein Ärgernis, obwohl die Stadt betont, die Programmierung optimiert zu haben. Leser monieren, dass die Rotphase der Fußgängerampel an der Kurt-Schumacher-Straße sehr lange dauere, die Zeit für den Überweg dagegen äußerst knapp bemessen sei.

Andreas Schinkel 16.06.2011

Am Dienstag wird in Paris, New York und Peking die Fête de la Musique gefeiert. Auch in Hannover treffen sich dann 1500 Musiker, um kostenlos Konzerte zu geben.

02.03.2016
Anzeige