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Aus der Stadt Hannover feiert den Winter
Hannover Aus der Stadt Hannover feiert den Winter
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00:16 05.01.2016
Von Saskia Döhner
Und ab geht's: Der vierjährige Lennart hat viel Spaß beim Rodeln im Winterzoo. Quelle: Schaarschmidt
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Hannover

Der Winter ist da. Und die Menschenschlangen vor der Kasse des Eisstadion am Pferdeturm und am Schlittschuhverleih sind lang. Bis zu 800 Schlittschuhläufer kämen an einem durchschnittlichen Weihnachtsferientag, meint Eismeister Sven Heuer, der kurz darauf mit einer imposanten Eismaschine für eine spiegelglatte Eisoberfläche sorgt.

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Endlich ist der Winter da! Das nutzten am Samstag viele Familien, um im Eisstadion am Pferdeturm Schlittschuh zu laufen oder im Winterzoo auf der Rodelpiste den Abhang hinunter zu sausen.

„Oh, das wird rutschig“, warnt Andrea (43) ihre Söhne Jakob (10) und Jonas (4). Zum Glück hat der Ältere eine blaue Robbe als Laufhilfe dabei. Auf der kann man sich abstützen oder auch sitzen. Sein jüngerer Bruder nutzt Vater Christian zum Festhalten. „Beim Schlittschuhlaufen werden Jugenderinnerungen wach“, sagt der 39-Jährige aus Laatzen.

Auch seine Frau erzählt, dass sie als Jugendliche viel auf Schlittschuhen gestanden habe: „Früher sind wir auch auf zugefrorenen Teichen gelaufen, aber so kalt war es schon lange nicht mehr.“ Schlittschuhlaufen sei etwas, was man mit der ganzen Familie machen könne: „Das gefällt dem Großen und dem Kleinnen und uns Eltern auch“, stellt Mutter Andrea fest.

Der Glühwein wärmt

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und eisigem Ostwind kommt an diesem Wochenende endlich so was wie Wintergefühl auf. „Jetzt fehlt nur noch der Schnee“, findet Marco aus Porta Westfalica, der eine Jahreskarte für den Zoo Hannover hat und mit seiner Familie regelmäßig in die Landeshauptestadt fährt. „Das lohnt sich“, sagt er. Reyhan (22) aus Anderten, die mit ihrem Freund Kay im Winterzoo einen Glühwein trinkt, kann auf Minusgrade und Schnee gut verzichten. Der frühlingshafte Winter habe ihr bislang ganz gut gefallen, sagt die junge Frau, auch wenn ohne Schnee nur schwer Weihnachtsstimmung aufgekommen sei, wie sie zugibt. Aber der Glühwein wärmt wenigstens von innen.

Auch Swetlana (33) sagt, es sei höchste Zeit für Schnee. Wenigstens sei der Teppich auf dem Rodelberg, den ihre Söhne Lennart (4) und Bennet (7) mit ihren Po-Rutschern hinuntersausen, weiß, aber an echten Schnee reiche das eben nicht so recht ran.

Wer in den vergangenen Wochen bei 15 Grad plus nicht so recht in Winterlaune gekommen sei, habe vermutlich im Zoo bei Glühwein, Eisstockschießen, Rodeln und Schlittschuhlaufen den Winter gesucht, den er im Rest der Stadt nicht finden konnte, sagt Zoo-Sprecher Sebastian Bär.

Eine Daunenjacke hilft

Den Besuchern des Winterzoos sei es eigentlich egal, ob es warm oder kalt sei, solange es trocken bleibe, im Zweifel helfe eben eine dicke Daunenjacke. Verena (5) mag Tiere, und weil ihr Ziegen streicheln allein nicht reicht, gehen ihre Eltern Matthias (37) und Denise (35) mit ihr anschließend auch noch rodeln. „Sie muss Action haben.“

Bis zum Ende der Weihnachtsferien am 6. Januar hat der Winterzoo täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet, danach freitags von 16 bis 20 und sonnabends und sonntags von 11 bis 20 Uhr. Das Eisstadion am Pferdeturm hat bis zum 6. Januar immer von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr öffentliche Laufzeiten.

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