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Aus der Stadt Hannover führt Mehrwegsystem für Coffee-to-go-Becher ein
Hannover Aus der Stadt Hannover führt Mehrwegsystem für Coffee-to-go-Becher ein
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17:30 12.06.2017
Von Conrad von Meding
Die Stadt Hannover sagt Einweg-Kaffeebechern den Kampf an. Quelle: dpa/Jan Woitas
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Hannover

In Hannover wird ein Mehrwegsystem für Mitnehmgetränke (zum Beispiel „coffee to go“) einführen. Nach HAZ-Informationen haben sich der Abfallentsorger Aha und das städtische Umwelt- und Wirtschaftsdezernat auf eine Becherart geeinigt, die 70 bis 80 Mal wiedernutzbar ist und vor allem anschließend vollständig biologisch abbaubar sein soll. Das wäre ein Vorteil gegenüber ähnlichen Projekten, wie sie etwa in Freiburg eingeführt sind.

Kaffee im eigenen Becher?

Wo kann man in Hannover Coffee-to-go im selbst mitgebrachten Mehrwegbecher bestellen? Die HAZ hat den Test gemacht.

Das Pfandsystem soll für städtische Einrichtungen und Veranstaltungen gelten, man ist aber auch im Gespräch mit privaten Anbietern, etwa Bäckereien. Am Mittwoch wollen Stadt und Aha Details bekanntgeben. Bundesweit sollen nach Angaben der Umwelthilfe jährlich etwa drei Milliarden Heißgetränke-Einwegbecher im Müll landen.

Im Umweltausschuss des Rates fand am Montag ein Antrag von Piraten und Linken Zustimmung, der die Stadt mit der Prüfung eines Pfandsystems beauftragt – zur Überraschung der Antragsteller. „Das Vorhaben ist sinnvoll, deshalb haben wir zugestimmt“, sagt SPD-Ratsherr Philipp Kreisz.  

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