Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Was tun gegen Einbruch? Umzug in den Süden!

Hannover ist Einbrecher-Hochburg Was tun gegen Einbruch? Umzug in den Süden!

Hannover belegt einen Spitzenplatz in der Liste der deutschen Großstädte, in denen besonders häufig eingebrochen wird. Laut einer neuen Studie werden nur die Leipziger häufiger Opfer von Einbrechern. Besonders sicher vor ungebetenen Gästen lebt es sich in Süddeutschland.

Voriger Artikel
Stadt will mehr in Schulen und Kitas investieren
Nächster Artikel
TW 3000 fährt jetzt auch auf der Linie 3

In Hannover wird häufiger eingebrochen als in anderen deutschen Städten. Nur Leipzig toppt die niedersächsische Landeshauptstadt.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Hannover. Für den Risikoatlas „Haus und Wohnen“ analysierte der Erstversicherer 300.000 Schadenmeldungen im Bereich Wohngebäude- und Hausratversicherungen. Insgesamt wurden 32.000 Einbrüche ausgewertet, die von Versicherten der Generali und der AachenMünchener zwischen 2012 und 2014 gemeldet wurden . Diese wurden in Relation mit der Gesamtzahl der Versicherten gestellt und daraus das Risiko für einen Einbruch auf zehn Jahre hochgerechnet.

Demnach werden zwölf Prozent aller Hannoveraner Opfer innerhalb eines Jahrzehnts einmal Opfer eines Einbruches. Das ist dreimal häufiger als der Durchschnitt in ganz Deutschland, wo nur bei jedem 25. Bürger schon einmal eingebrochen wurde. Selbst im Vergleich mit anderen Großstädten sind Hannoveraner besonders gefährdet. Die durchschnittliche Gefahr, in einer der 15 berücksichtigten Städte nach Hause zu kommen und eine aufgebrochene Tür oder ein von Dieben aufgehebeltes Fenster vorzufinden, liegt bei neun Prozent.

In Süddeutschland ist es sicherer

Bei der Vorstellung der Kriminalstatistik Anfang April hatten sich Polizeipräsident Volker Kluwe und sein Stellvertreter Thomas Rochell noch darüber gefreut, dass die Zahl der Einbrüche 2014 im Vergleich mit dem Vorjahr um mehr als 15 Prozent gesunken war. Wer sich auch ohne die Polizei effektiv vor Einbrüchen schützen will, sollte nach den Ergebnissen des Risikoatlas nach Süddeutschland umziehen. In Städten wie München, Nürnberg oder Stuttgart liegt die Quote der Straftaten unter dem bundesweiten Durchschnitt von vier Prozent.

Gegen einen solchen Umzug spricht jedoch eine andere Größe, die in der Studie ausgewertet wurde. Während bei jedem Einbruch in München und Stuttgart durchschnittlich ein Schaden von fast 3000 Euro entstand, ermittelte die Versicherung für Hannover einen mittleren Schadenswert von nur 1271 Euro.     

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Hanova zieht in Bürogebäude am Klagesmarkt

Jahrelang wurde um die Bebauung der historischen Marktfläche gestritten 
– jetzt ist das erste Gebäude nutzbar. Am Montag ziehen die Mitarbeiter der Wohnungsgesellschaft Hanova ein.