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Aus der Stadt Warum ist Hannover Hochburg der Schwarzfahrer?
Hannover Aus der Stadt Warum ist Hannover Hochburg der Schwarzfahrer?
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00:15 18.06.2016
Von Tobias Morchner
Hannover belegt seit Jahren unrühmliche Listenplätze, wenn es um den Vergleich der Anzahl der Schwarzfahrer pro Tausend Einwohner geht. Quelle: Archiv
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Hannover

Laut der Statistik, die vom Internetportal Preisvergleich.de vorgelegt wurde, wurden in der Stadt und im Umland 2015 insgesamt 9070 Schwarzfahrer erwischt. Ein Jahr zuvor waren es nur 6777. Das ist eine Steigerung von 32 Prozent. Damit kamen im vergangenen Jahr im Schnitt 1732 Schwarzfahrten auf je 100.000 Einwohner.

Die Region Hannover gehört laut dieser Erhebung zu den Hochburgen der Schwarzfahrer. Insgesamt ist im Vergleich der Jahre 2014 und 2015 die Anzahl der zur Anzeige gebrachten Leistungserschleichungen in 76 Großstädten gestiegen. Der Umstand überrascht vor allem vor dem Hintergrund der Erhöhung des Bußgeldes für Schwarzfahrer vor einem Jahr von 40 auf 60 Euro. Statistisch erfasst werden von der Polizei sowohl die Fahrten ohne Fahrschein in Bussen und Bahnen, die zur Anzeige gebracht wurden, als auch die Leistungserschleichungen im Rahmen einer Taxifahrt.

Hannover belegt seit Jahren unrühmliche Listenplätze, wenn es um den Vergleich der Anzahl der Schwarzfahrer pro Tausend Einwohner geht. Das liegt insbesondere daran, dass die Üstra in den Bahnen und Bussen im Bundesvergleich überdurchschnittlich häufig kontrolliert. Im Jahr 2014 verhängte das Unternehmen knapp 64 000 Knöllchen und kassierte so insgesamt 1,2 Millionen Euro.

Im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass die Kontrolleure der hundertprozentigen Üstra-Tochterfirma Protec eine sogenannte Fangprämie für ertappte Schwarzfahrer ausgezahlt bekommen. Ein Zuverdienst, der sich im Einzelfall auf bis zu 800 Euro belaufen kann. Der Fahrgastverband Pro Bahn hatte diese Praxis scharf kritisiert. Es könne nicht angehen, dass in dieser Form Jagd auf tatsächliche oder vermeintliche Schwarzfahrer gemacht werde, sagte ein Sprecher.

Ist die Bebauung nicht vielleicht doch etwas zu massiv, zu dicht, zu groß? Insbesondere an den Rändern des Neubaugebiets Kronsberg-Süd? Am Dienstag wurden beim Abschluss des dreiteiligen Bürgerdiskurses zur geplanten Kronsberg-Erweiterung erstmals starke Bedenken laut – doch auch wenn sie Applaus ernteten, blieben es eher Fragestellungen als Kritikpunkte.

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