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Aus der Stadt Stadt lässt Schulen in den Ferien renovieren
Hannover Aus der Stadt Stadt lässt Schulen in den Ferien renovieren
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00:32 09.08.2015
Bauarbeiter statt Lehrern: Im Schulzentrum Bemerode wird ein Trakt für die neuen Grundschüler abgetrennt – zum Schuljahresbeginn sollen die ehemaligen Kunst- und Gemeinschaftsräume zu neuen Klassenzimmern umgebaut sein. Quelle: Katrin Kutter
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Doch nicht immer lassen sich alle Vorhaben in diesem Zeitraum fertigstellen. Größere Umbauten und Sanierungen werden oft in mehreren Bauabschnitten realisiert. Die wichtigsten Projekte, an denen die Arbeiter in diesen Ferien werkeln, haben ein Volumen von mehr als 24 Millionen Euro.

Gleich sechs Bauvorhaben werden pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres fertiggestellt. Es sind:

Grundschule Entenfang: Die Einrichtung in Ledeburg wird eine Ganztagsschule, zum Konzept gehört der Neubau einer Mensa ebenso wie die Sanierung des Sporttrakts. Zudem wird der Brandschutz den heutigen Anforderungen angepasst. Die Gesamtkosten betragen rund 3,44 Millionen Euro.

Grundschule Welfenplatz: Mit drei ersten Klassen ist die neue Schule in der List im vergangenen Jahr an den Start gegangen, nun werden die Klassenräume für den zweiten Jahrgang hergerichtet. Das frühere Gebäude der Albrecht-Dürer-Förderschule ist nicht barrierefrei und stark sanierungsbedürftig; es fehlen auch Räume für die Ganztagsbetreuung mit Mensa. Um die Mängel zu beheben, müssen weitere Gebäudeteile provisorisch in Schuss gebracht werden – für 1,6 Millionen Euro. Später ist ein kompletter Schulneubau geplant.

Grundschule Hägewiesen: Das Gebäude im Sahlkamp soll künftig ganztags genutzt werden. Für 950 000 Euro erhält es Mensa und Freizeitbereich, Flucht- und Rettungswege werden verbessert.

Kurt-Schwitters-Gymnasium: Die Toilettenanlagen der Misburger Schule stammen noch aus dem Jahr 1952. Sie werden nun für 400 000 Euro saniert, erweitert und barrierefrei gestaltet. 

Schulzentrum Bemerode: Um die Kapazitäten im Stadtbezirk zu erweitern, wird im Bemeroder Schulzentrum zunächst provisorisch eine zweizügige Grundschule eingerichtet. Mit 44 000 Euro sind die Kosten vergleichsweise gering.

Grundschule Wendlandstraße: In dem Gebäude in Herrenhausen werden für 81 500 Euro die Flucht- und Rettungswege verbessert.

In diesen Ferien haben auch mehrere große Schulsanierungen und -umbauten begonnen – sie ziehen sich aber teilweise bis 2017 hin. Dazu gehören:

Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium: Die Schule im Zooviertel bekommt einen neuen Klassentrakt. Ein baufälliger Gebäudeteil wird bis Juli 2017 durch einen Neubau ersetzt. Auch werden die Toiletten im Hauptgebäude saniert. Kosten: rund 5,86 Millionen Euro.

Grundschule Am Lindener Markt: Für 3,9 Millionen Euro wird das Gebäude bis zum Juli 2016 so umgebaut und erweitert, dass es den Anforderungen einer inklusiven Ganztagsschule gerecht wird. Dazu gehören eine neue Mensa samt  Pausenhalle und barrierefreie Zugänge.

IGS Linden: Bis Oktober 2016 wird für 500 000 Euro zunächst eine Teilfläche des maroden Daches erneuert. Das gesamte Flachdach zu modernisieren, wird noch deutlich teurer.

Auf der Liste der Ferienbaustellen  stehen auch umfangreiche Sanierungen, die schon länger laufen und noch in diesem Jahr abgeschlossen sein sollen. Dies sind zum Beispiel:

Grundschule Fichteschule: Das Gebäude in Hainholz wird seit Mai 2014 für eine Ganztagsbetreuung erweitert – mit Mensa und Freizeitbereich, der zur Aula umgewandelt werden kann. Der Innenhof wird neu gestaltet, Barrierefreiheit und Brandschutz werden verbessert. Im Oktober werden die gut 4 Millionen Euro teuren Arbeiten beendet.

Tellkampfschule: Rund 1,54 Millionen Euro kostet die Modernisierung der 40 Jahre alten Chemie-Fachräume des Südstädter Gymnasiums. Sie werden vergrößert und auf den technisch neuesten Stand gebracht, inklusive Brandschutz.Los ging es im Juli vergangenen Jahres, in diesem Herbst soll alles fertig sein.

Grundschule Kardinal-Bertram: Nach dem Umzug der Grundschule in das frühere Gebäude der Förderschule Christian-Andersen in Wülfel musste dort umfangreich saniert und modernisiert werden. Seit Juli 2014 hat die Stadt 1,86 Millionen Euro investiert. Im Oktober rücken die Bauarbeiter endgültig ab.

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