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Hannover nimmt Maß

Oktoberfest am Schützenplatz Hannover nimmt Maß

Die Erwartung bei den Organisatoren ist groß: Das Oktoberfest, das am Freitagabend mit dem Fassanstich startet, soll in diesem Jahr die Millionengrenze bei der Besucherzahl knacken. Unterstützung soll vom Fest zum Tag der Deutschen Einheit kommen.

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Ohne Fleiß kein Oktoberfest: Die Arbeiten am Schützenplatz laufen auf Hochtouren, damit am Freitag gestartet werden kann.

Quelle: Christian Behrens

Hannover. „Wir rechnen damit, dass nach der Feier am Maschsee etliche Besucher zum Schützenplatz herüberkommen“, sagt Mitorganisator Harald Müller von der Arbeitsgemeinschaft für Volksfeste. Die Staatskanzlei rechnet beim Bürgerfest am Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober am Maschsee und am Maschpark mit rund einer halben Million Besucher. Im vergangenen Jahr waren nach Angaben der Organisatoren 960.000 Besucher zum Oktoberfest gekommen.

Das ist zwar kein Vergleich zum Oktoberfest in München, wo alljährlich rund sechs Millionen Besucher kommen. In diesem Jahr findet das hannoversche Oktoberfest zeitgleich mit der Münchener Traditionsveranstaltung statt. Und in Hannover gibt man sich ähnlich selbstbewusst wie in Bayern: „Wir sind das zweitgrößte Oktoberfest Deutschlands“, sagt Müller. Die Veranstaltung auf dem Schützenplatz, die in diesem Jahr bereits zum 50. Mal stattfindet, habe auch über die Region Hannover hinaus einen sehr guten Ruf. In diesem Jahr haben sich bereits Reisebusse aus Berlin, Hamburg und Frankfurt angekündigt.

Am Freitag startet die große Sause: Die ersten Bilder vom Schützenplatz machen Vorfreude auf das Oktoberfest.

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Die Organisatoren wollen währen der zwei Wochen nicht nur das Partypublikum sondern auch Familien auf den Festplatz locken. Deshalb stehen auf dem Platz nicht nur zahlreiche Kinderkarussells. An den Familiennachmittagen jeweils am Mittwoch gibt es zusätzlich unter anderem Kasperletheater, Kinderschminken und Bastelaktionen. Dann bieten die Fahrgeschäfte auch bis zu 50 Prozent Rabatt, bis zu 25 Prozent Ermäßigung gibt es bei allen anderen Ständen.

Aber natürlich wird es auch zünftig bayerisch auf dem Festplatz. Es gibt wieder das milde, süffige Festbier - von der Herrenhäuser Brauerei speziell nur für Oktoberfest gebraut. Die Maß Bier kostet in der Festhalle Ahrend 8,50 Euro, in der Festhalle Marris 10 Euro. Zum Vergleich: In München kassieren die Wirte für die Maß Bier in diesem Jahr zwischen 9,70 Euro und 10,10 Euro. Dazu reichen die Wirte in Hannover Haxen, Grillhendl, Brezel, Radi und andere bayerische Spezialitäten.

Feuerwerke an den drei Freitagen sollen zusätzliche Besucher auf den Festplatz locken. Wie bereits in den vergangenen Jahren findet auch in diesem Jahr wieder die Wahl zur „Miss Dirndl“ statt. Finale des Wettbewerbs ist am Sonnabend, 27. September. Das Oktoberfest endet dann - zeitgleich mit dem in München - am Sonntag, 5. Oktober.

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