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"Ganztag darf nicht Alleinkriterium sein"

Schulsozialarbeit "Ganztag darf nicht Alleinkriterium sein"

Die Stadt Hannover will ihre Sozialarbeiter an Schulen künftig im Zuge eines Poolverfahrens einsetzen, damit sie an Brennpunkten schneller und flexibler zum Einsatz kommen können. Die Elternvertreter betonten, es dürfe nicht entscheidend sein, ob die Schulen einen Ganztagsbetrieb hätten.

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Die Stadt Hannover will Schulsozialarbeiter künftig flexibler einsetzen. Helfen soll ein Poolmodell.

Quelle: Peter Krischunas

Hannover. "Das leider sehr knappe Gut der Schulsozialarbeit muss dort eingesetzt werden, wo es dringend gebraucht wird, unabhängig vom Ganztagsangebot", sagte Ralf Popp, Elternvertreter im Schulausschuss der Stadt, am Mittwoch. So seien zuletzt auch die Dietrich-Bonhoeffer-Schule, die Johannes-Kepler-Schule und die Realschule Misburg mit Sozialarbeitern ausgestattet worden, weil sie besonders viele Schüler ohne Deutschkenntnisse aufgenommen hätten. Dies seien aber keine Ganztagsschulen.

Stephanie Matz, Bildungsexpertin der CDU, betonte, dass insbesondere die neuen Oberschulen im Stadtgebiet Sozialarbeiter zugewiesen bekommen müssten. Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski wies darauf hin, dass es auch Sozialarbeiter im Landesdienst gebe. Dies müsste man mit den über die Stadt finanzierten Sozialarbeitern koordinieren, möglicherweise trete die Stadt auch erst in Vorleistung und die Personalkosten würden dann durch das Land übernommen.

Derzeit hat die Stadt an 35 Schulen Sozialarbeiter im Einsatz. Vorrangig seien zunächst Grundschulen mit einem hohen Anteil an Hauptschulempfehlungen sowie Förder- und Hauptschulen mit vielen Kindern aus ärmeren Familien ausgewählt worden, hieß es. Nun wolle man den Einsatz von Sozialarbeitern flexibler steuern.

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