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Aus der Stadt Hannovers Grollen verzückt Reeperbahnfestival
Hannover Aus der Stadt Hannovers Grollen verzückt Reeperbahnfestival
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00:16 26.09.2016
Hannover klingt wie ein kunstvolles Gewitter. Die Musik der Band The Hirsch Effekt donnert, kracht, tost und schüttelt die Zuhörer ordentlich durch.  Quelle: Tom Althaus
Hamburg/Hannover

Eine brachiale Erkenntnis birgt in diesem Jahr das elfte Hamburger Reeperbahnfestival mit 40.000 Besuchern: Hannover klingt wie ein kunstvolles Gewitter. Die Musik der Band The Hirsch Effekt donnert, kracht, tost und schüttelt die Zuhörer ordentlich durch. Die Musiker verzerren Gesichter wie Gitarrenklänge und werben eindringlich an der Elbe für die Leinestadt mit musikalischen Einschlägen in Blitzgeschwindigkeit. Postpunk? Metal? Indierock aus dem Atelierkeller? Von vielen Stilen lässt sich das Trio inspirieren und schafft derzeit bundesweite Aufmerksamkeit.

Nicht ohne Stolz stellten hannoversche Musikschaffende erstmalig ihren Titel  UNESCO City of Music in Hamburg vor. In einem umgestalteten Lasertag-Zentrum diskutierten Künstler, Veranstalter und Vertreter des Kulturbüro, des Musikland Niedersachsen und des KreHtiv-Netzwerks über die Chancen und Möglichkeiten des Titels. Außerdem repräsentiert die Band The Hirsch Effekt ihre Stadt musikalisch.

Auch darum spielte die Band, zurück von einer Tour durch Großbritannien, am Freitag beim ersten hannoverschen Empfang mitten in Hamburg am Spielbudenplatz beim Kiezklub-Festival und dem wichtigsten Branchentreff der Musikwirtschaft. Nicht ohne Stolz stellten hannoversche Musikschaffende erstmalig ihren Titel Unesco City of Music in Hamburg vor. In einem umgestalteten Lasertag-Zentrum diskutierten Künstler, Veranstalter und Vertreter des Kulturbüros, des Musiklandes Niedersachsen und des KreHtiv-Netzwerks über die Chancen und Möglichkeiten des Titels. Zu Gast waren unter anderem Wolfgang Sick vom Peppermint Park, Manfred Schütz von der Plattenfirma MiG und die Festivalveranstalter vom Fährmannsfest bis Fuchsbau.

„In Hannover arbeiten im Vergleich unfassbar viele Menschen im Musikbereich“, erklärte Alice Moser vom Kulturbüro den etwa 150 Gästen. „Wir wollen den Titel sichtbar machen“, sagte Kai Schirmeyer vom KreHtiv-Netzwerk, der die Gäste gleich zur Konferenz „Digital Sounds“ am 20. Oktober im Anzeiger-Hochhaus einlud. Unter den Gästen staunten auch Szenekenner aus Hamburg und Berlin über die Netzwerkfähigkeiten und künstlerischen Leistungen Hannovers. Und ließen sich gern auf Lüttje Lage und Bunte Tüten ein - auch das klassische hannoversche Kulturbeiträge.

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