Hannover. Demnach landen Landeshauptstadt und Umland mit einer Gesamtmüllmenge pro Kopf und Jahr von 569 Kilogramm auf dem letzten Platz von insgesamt 50 Kommunen. Laut dieser Veröffentlichung steht Dresden am besten da, mit einer Abfallmenge von „nur“ 332 Kilogramm.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb aha hat allerdings große Zweifel an der Vergleichbarkeit der Zahlen. So werden in der Region nach Angaben von aha-Sprecherin Franziska Saniter auch der gewerbliche Abfall und Bauschutt in der Statistik mit aufgelistet und auf die Einwohnerzahl umgerechnet. „Wir haben hier viele Gewerbebetriebe“, sagte die Sprecherin. Außerdem erhalte aha besonders viel Grünschnitt, weil die Annahme kostenlos ist. „Wenn man solche Statistiken macht, muss man auch sagen, was darin genau auftaucht“, sagte Saniter. Vergleicht man die reine Restmüllmenge inklusive des Biomülls, schneidet Testsieger Dresden mit 206 Kilogramm schlechter ab als Hannover mit 201 Kilogramm pro Jahr und Einwohner.
mak
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