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Hannover soll mehr Hebammen bekommen

Ausbildung vor dem Neustart Hannover soll mehr Hebammen bekommen

Die Hebammenausbildung in Hannover und der Region steht vor einem Neustart. Eine Einigung zwischen der Medizinsiche Hochschule (MHH), Diakovere und Regionsklinikum (KRH) steht kurz vor dem Abschluss. Auch eine Neubestimmung des Hebammenbedarfs steht in der Diskussion.

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In Hannover soll es künftig mehr Hebammen geben.

Quelle: dpa

Hannover. Nach Diskussionen über die Neuordnung der Hebammenausbildung steht eine Einigung jetzt offenbar unmittelbar bevor. Medizinsiche Hochschule (MHH), Diakovere und Regionsklinikum (KRH) haben einen Vertrag ausgearbeitet, der eine Zusammenarbeit mit einer Laufzeit von fünf Jahren in groben Zügen regelt – und der offenbar kurz vor dem Abschluss steht.

Träger der Hebammenschule soll nach Informationen der HAZ weiter das Regionsklinikum bleiben. Damit könne man leben, sofern unter anderem der Ausbildungsbedarf an Hebammen in der Region neu bestimmt und gegebenenfalls mehr als die bislang 30 Plätze pro Ausbildungsgang geschaffen würden, sagt Diakovere-Unternehmenssprecher Achim Balkhoff. Falls die angestrebte Lösung nicht funktioniere, behalte man sich ein Kündigungsrecht vor.

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Auch vonseiten der MHH kommen in Bezug auf die Trägerschaft des KRH positive Signale. „Wir müssen jetzt schnell einen Vertrag schließen, damit es überhaupt vorangeht“, sagt der Ärztliche Direktor der MHH-Frauenklinik, Peter Hillemanns. Langfristig gebe es aber bessere Modelle, um im Wettbewerb mit anderen Hebammenschulen zu bestehen. Hillemanns liegt die Akademisierung des Hebammenberufs am Herzen. Die MHH als Universität biete sich als neuer Standort an. Hillemanns will die Kooperation nach drei Jahren neu verhandeln. Vertraglich festgeschrieben werden soll jetzt, dass die Ausbildung künftig auch an der MHH und bei Diakovere stattfindet.

Damit wäre sichergestellt, dass künftige Hebammen – anders als bisher – einen Teil ihrer Ausbildung in Schwerpunktkliniken zur Versorgung von Neu- und Frühgeborenen absolvieren. Außerdem sollen sich die Kooperationspartner verpflichten, ein Konzept für eine Hebammenakademie zu entwickeln. Der nächste Ausbildungsgang beginne im April 2017, hieß es am Montag bei Diakovere: „Zeit genug, um etwas Gemeinsames auf die Beine zu stellen.“ Beim Regionsklinikum hieß es Montag lediglich, man sei optimistisch, dass der Vertrag unterzeichnet werde.

Von Jutta Rinas 
und Mathias Klein

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