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Region will das Stadtradeln gewinnen

Hannover steigt auf den Sattel Region will das Stadtradeln gewinnen

Ambitionierte Ziele hat sich die Region für die diesjährige Auflage des bundesweiten Wettbewerbs Stadtradeln gesetzt. Nach zwei dritten Plätzen unter jeweils knapp 350 teilnehmenden Kommunen in den Vorjahren will sie nun gewinnen. Helfen sollen zahlreiche Aktionen rund um das Rad. 

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Eine Fahrradsternfahrt über die gesperrten Schnellwege gehört wieder zum Programm des autofreien Sonntags.

Quelle: Emre Yaylagülü

Hannover. „Die Ausgangsposition ist gut. Erstmals beteiligen sich sämtliche 21 Städte und Gemeinden der Region“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau, der die Schirmherrschaft übernommen hat.

Stadtradeln ist eine Kampagne des Klimabündnisses und soll die Menschen dazu motivieren, im Alltagsverkehr häufiger auf das Fahrrad zu steigen. Der Wettbewerb läuft internetbasiert in einem dreiwöchigen Aktionszeitraum, der am 29. Mai beginnt. Teilnehmer schließen sich zu Teams mit zwei Mitgliedern zusammen, registrieren sich auf der Homepage www.stadtradeln.de und tragen dort täglich die zurückgelegten Fahrradkilometer pro Person ein.

Die Region tritt im bundesweiten Wettbewerb als Einheit an. Darüber hinaus gibt es Unterkategorien wie etwa Preise für die fahrradaktivste Kommune und das Team, das die meisten Kilometer verbucht. Für die jeweiligen Sieger gibt es Preise und Urkunden.

Zahlreiche Aktionen geplant

Flankiert wird der Wettbewerb wieder mit einer Reihe von Aktionen. Der Auftakttag am 29. Mai fällt auf den autofreien Sonntag in Hannover. Zu dieser Gelegenheit findet wieder eine Fahrradsternfahrt aus der Region in die City statt, bei der die letzten Kilometer wie schon häufiger in den vergangenen Jahren über die für die Aktion gesperrten Süd- und Westschnellwege führen. An der Fahrradbühne am Friederikenplatz begrüßen Oberbürgermeister Stefan Schostok und Jagau die Teilnehmer. Bei einer Verlosung gibt es als Hauptpreis ein Elektrofahrrad zu gewinnen.

Erstmals im Stadtradel-Programm ist am Sonntag, 5. Juni, eine sogenannte Landerleben-Tour in umgekehrter Richtung. Vom Goseriedeplatz in Hannover geht es in die Wedemark zum Biohof Rotermund-Hemme in Brelingen, wo man sich über biologisch-dynamische Landwirtschaft informieren und entsprechend stärken kann. Hierzu ist erstens eine Anmeldung unter www.stadtradeln-landerleben-tour.de erforderlich und zweitens ein Griff ins Portemonnaie - die Teilnahme kostet 12 Euro pro Person.

Seine dritte Auflage erlebt eine Woche später der Radwandertag für die ganze Familie , den der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club gemeinsam mit Partnern, darunter die HAZ, ausrichtet. Die Gesamtstrecke, die sich aus Teilen des Julius-Trip-Rings und des Grünen Rings zusammensetzt, ist 45 Kilometer lang. Sie kann auch in Teilabschnitten befahren werden.

Während des Aktionszeitraums finden viele weitere Aktionen in den einzelnen Städten und Gemeinden der Region statt, über die auf www.hannover.de/stadtradeln informiert wird. Im vergangenen Jahr hatte die Region am Ende knapp 940 000 Kilometer auf dem Konto. Wenn es nun wirklich was mit dem Sieg werden soll, wird wohl die Million-Grenze geknackt werden müssen.

Die Stadt hat das Programm für autofreien Sonntag am 29. Mai von 11 bis 18 Uhr in der Innenstadt veröffentlicht. Es gibt acht verschiedene Meilen, also Themenbereiche, zu denen beispielsweise Klima- und Umweltschutz, zukunftsweisende Mobilität und nachhaltige Lebensstile gehören. Zum ersten Mal wird es einen Bereich unter dem Motto Landwirtschaft der Zukunft geben. Auf den Bühnen wechseln sich Präsentationen, Show-Einlagen und Gesprächsrunden ab. Während die Fahrradsternfahrt zum autofreien Sonntag schon mehrmals im Programm war, soll ein anderes Fahrradthema stärker in den Vordergrund gerückt werden. Die Organisatoren rufen für 15.35 Uhr zu einer Lastenfahrrad-Parade vor der Hauptbühne am Aegi auf, die die HAZ präsentiert. Jeder, der ein solches Gefährt nutzt, ist zur Teilnahme aufgerufen. Der autofreie Sonntag erlebt nach einer Pause im vergangenen Jahr seine achte Auflage. Bei entsprechendem Wetter werden mehr als 100 000 Besucher erwartet.

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