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Hannover stürmt seinen neuen Kuppelsaal

Tag der offenen Tür Hannover stürmt seinen neuen Kuppelsaal

Der sanierte Kuppelsaal ist fertig - und scheint die Hannoveraner bereits in seinen Bann zu ziehen. Zum Tag der offenen Tür kamen am Sonnabend rund 5000 Menschen. Erwartet hatten die Veranstalter nach eigenen Angaben nur einige Hundert. 

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Rund 5000 Besucher zog es am Sonnabend zum Tag der offenen Tür im Kuppelsaal.

Quelle: Schaarschmidt

Hannover. Es hätte manches zu tun gegeben am sonnigen Sonnabend in Hannover. Etwa 5000 entschieden sich für eine Veranstaltung im geschlossenen Raum, nämlich dem Tag der offenen Tür im renovierten Kuppelsaal, am Sonntag waren es noch einmal genauso viele. „Wir hatten mit ein paar Hundert Menschen gerechnet und auf etwas mehr gehofft. Jetzt sind wir überrascht, aber es zeigt eindrucksvoll, dass die Hannoveraner neugierig auf unseren Saal sind“, sagte Joachim König, Direktor des Hannover Congress Centrums.

Im Kuppelsaal herrschte am Tag der offenen Tür am Sonnabend überraschend großer Andrang. Die Organisatoren hatten mit mehreren Hundert Besuchern gerechnet – am Ende kamen nach Angaben der Veranstalter rund 5000 Interessierte.

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Stadt und Region haben den Kuppelsaal mit seinen 3600 Plätzen für Kosten von rund 7 Millionen Euro renovieren lassen mit dem Ziel, ihn optisch und akustisch auf modernes Niveau zu heben. Fragte man die Besucher bei den Tagen der offenen Tür – auf deren Meinung kommt es letztendlich an –, dann ist das gelungen. „Wunderschön ist er geworden. Wir sind begeistert vom Licht, von den Farben und von der wieder freigelegten Lichtgöttin. Auch die Akustik stimmt“, sagte Veronika Thomas aus Misburg, die mit ihrem Mann Heinz Meyer gekommen war. Thomas Langhans interessierte sich für die architektonischen Details und hatte gleich eine Kamera mit Stativ mitgebracht, um sie zu fotografieren. „Hier herrscht eine tolle Atmosphäre“, befand er. „Ein runder Saal ist nicht gut für die Akustik. Deshalb haben wir ihn eckig gemacht“, erklärte König den Zuschauern. Das aber gilt nicht für die Architektur, sondern nur für die Beschallung: Mithilfe moderner Technik werden Schallreflexionen ausgeglichen. 

„Früher ging viel Klang verloren. Heute können wir uns sogar auf der Bühne hören, was es viel einfacher macht“, sagte Hugo Loosveld. Er kann es beurteilen, denn er ist Leiter und Dirigent des Feuerwehrorchesters Opus 112. Die Musiker nutzten den Sonnabend zu öffentlichen Proben. Am Sonntagabend musizierte Opus 112 dann vor knapp 1800 Gästen beim offiziellen Eröffnungskonzert. Dafür hat Loosveld Filmmusik ausgewählt, unter anderem die eingängige Melodie vom rosaroten Panther. „Raten Sie mal, in welcher Farbe dabei die Kulisse erstrahlt“, sagte er verschmitzt zu einem Besucher. Im alten Kuppelsaal wäre so etwas nicht möglich gewesen.

Am Sonntagabend musizierte das Feuerwehrorchester Opus 112 vor knapp 1800 Gästen beim offiziellen Eröffnungskonzert des Kuppelsaals.

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Die erste große internationale Bewährungsprobe für den neuen Kuppelsaal steht übrigens am kommenden Donnerstag an, wenn das London Symphony Orchestra gastiert. 

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