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Aus der Stadt Hannover will den Lieferverkehr bändigen
Hannover Aus der Stadt Hannover will den Lieferverkehr bändigen
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07:11 22.11.2017
Knapp 100 Unternehmer und Wissenschaftler informierten sich über Urbane Logistik. Quelle: Clemens Heidrich
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Hannover

 Es geht der Stadt darum, in den kommenden drei Jahren wegweisende Ideen zu entwickeln und Modellregion für den Lieferverkehr der Zukunft zu werden. Das ist auch erforderlich, weil Onlinehandel und die Anlieferung für Geschäfte und Dienstleister stetig zunehmen. 

Für das Vorhaben braucht die Stadt Partner. Knapp 100 Unternehmer aus den Bereichen Logistik, Kommunikationstechnologie, Fahrzeugproduktion sowie Wissenschaftler hat sie am Dienstag in die Oldtimer-Halle der früheren Eilers-Werke in Ledeburg eingeladen. „Wir rühren die Werbetrommel für das Projekt. Außerdem ist die Veranstaltung eine Kontaktbörse“, sagt Projektleiter Tim Gerstenberger. Zu der gehörten außer einer Präsentation über „Urbane Logistik“ auch Workshops zu Themen wie Luft- und Lebensqualität, Fahrzeugtechnik oder Digitalisierung.

Für um den Lieferverkehr besser  in den Griff zu bekommen, bauen die Projektbeteiligten, zu den auch die Hochschulen und die Konzerne VW Nutzfahrzeuge und Deutsche Post gehören, zunächst eine Forschungsinfrastruktur auf. Dazu zählt eine Datenbasis über Verkehrsströme, Lärm und Schadstoffbelastungen. Auf dieser Grundlage wollen die Partner innovative Konzepte entwickeln und zunächst per Simulation erproben.

In einem weiteren Schritt wird die Stadt Anfang kommenden Jahres drei Modellquartiere aussuchen, in denen die Theorie irgendwann in die Praxis überführt wird. „Die Innenstadt dürfte dazugehören, außerdem eines citynahen Gründerzeitquartiere wie die Oststadt oder die List“, sagt Gerstenberger. Moderne urbane Logistik diene nicht nur den Unternehmen, sondern auch dazu, dass die Städte für die Bürger lebenswert bleiben. Wenn alles klappt, wird Hannover in diesem Bereich Vorbild für andere.

Von Bernd Haase

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