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Hannover trauert um tote Flüchtlinge

Demonstration am Hauptbahnhof Hannover trauert um tote Flüchtlinge

Rund 300 Menschen haben am Dienstag vor dem Hauptbahnhof um die ertrunkenen Flüchtlinge im Mittelmeer getrauert. Aufgerufen zu der Mahnwache hatte die linksalternative Gruppe „Fast Forward Hannover“.

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Menschen trauern um die Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertranken.

Quelle: Yaylagülü

Hannover . 300 Demonstranten trauerten am Dienstag vor dem Hauptbahnhof um die ertrunkenen Flüchtlinge im Mittelmeer. „Die EU-Abschottungspolitik ist fahrlässig“, sagte Hannovers Grünen-Parteichef Tobias Leverenz. Aufgerufen zu der Mahnwache hatte die linksalternative Gruppe „Fast Forward Hannover“. „Die Ereignisse im Mittelmeer sind keine Naturkatastrophe, sie haben Ursachen, die wir bekämpfen können“, sagt Tim Langer, Sprecher der Gruppe. Vor allem junge Anhänger der Grünen und Linken versammelten sich vor dem Hauptbahnhof. Aber auch einige ältere Menschen wollten ihrem Entsetzen über Hunderte Tote im Mittelmeer Ausdruck verleihen. „Das ist alles so fruchtbar“, sagte Hannelore Heidecke, die extra aus Barsinghausen gekommen war. Im Grunde könne man nicht mehr guten Gewissens ans Mittelmeer in den Urlaub fahren. „Die Einwanderer müssen auf die EU-Länder besser verteilt werden“, sagte sie.

Am Dienstag haben rund 300 Menschen am Hauptbahnhof gegen die Flüchtlingspolitik in Deutschland protestiert und um die im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge getrauert.

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asl

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