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Hannover verbessert seine Stellung als Einkaufsstadt

Bundesweiter Vergleich von 170 Einkaufsstraßen Hannover verbessert seine Stellung als Einkaufsstadt

Für den Vergleich von bundesweit 170 Einkaufsstraßen wurden einen Sonntag lang die Fußgänger in den Shoppingzentren der Republik gezählt. Die Georgstraße kommt mit knapp 12.000 Passanten pro Stunde auf den fünften Platz.

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Spitzenstandort zum Shoppen: Hannover – hier die Bahnhofstraße – schlägt Berlin in einem viel beachteten Einkaufsranking.

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Trotz der schwierigen Verkehrssituation wegen des Baus der D-Linie bleibt Hannover eine der beliebtesten Einkaufsstädte Deutschlands. Die Georgsstraße ist weiterhin eine der meistbesuchten Einkaufsstraßen des Landes. Bei einem bundesweiten Vergleich von 170 Einkaufsstraßen kam die Georgstraße mit knapp 12.000 Passanten pro Stunde auf den fünften Platz. Das ist eine deutliche Verbesserung im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre, der bei knapp 9500 Passanten pro Stunde liegt.

Am 6. Mai wurde gezählt

Die beliebteste Einkaufsstraße ist die Zeil in Frankfurt mit knapp 15.000 Passanten, gefolgt von der Kaufinger Straße in München, der Flingerstraße in Düsseldorf und der Schildergasse in Köln. Die Daten basieren auf Zählungen des Immobilienunternehmens Jones Lang Lasalle (JLL). Das Unternehmen erhebt die Passantenzahlen seit vielen Jahren. In diesem Jahr wurde in allen verglichenen Straßen am Sonnabend, 6. Mai, zwischen 13 und 16 Uhr gezählt.

Bei den Städten mit der größten Dichte an Hochfrequenzlagen, also Einkaufsstraßen mit mehr als 5000 Passanten pro Stunde, kann Hannover Berlin vom zweiten Platz verdrängen und steht jetzt gleich hinter München. In Hannover erreichen nach den JLL-Daten die Georgstraße, die Bahnhofstraße, die Große Packhofstraße und die Karmarschstraße die hohe Zahl an Passanten. Allerdings liegen in Hannover die Straßen alle in direkter Nachbarschaft, in Berlin sind dagegen die beliebtesten Straßen im ganzen Stadtgebiet verstreut.

Der Geschäftsführer der City-Gemeinschaft, Martin Prenzler, ist über die Zahlen erfreut. Wegen der Bauarbeiten in der Kurt-Schumacher-Straße und der dadurch schlechteren Erreichbarkeit der City seien solch gute Zahlen nicht zu erwarten gewesen, sagt er. Hannover habe aber den Vorteil zahlreicher, direkt nebeneinander liegender Fußgängerstraßen. „Wir sind in diesem Bereich so gut aufgestellt wie keine andere Stadt“, sagt Prenzler. Daher habe Hannover einen Standortvorteil.

Internethandel nützt der City

Prenzler zieht noch einen anderen Schluss aus den Zahlen von JLL: „Der Handel im Internet bedeutet nicht das Verdrängen der Geschäfte in den Innenstädten“, sagt der Chef der City-Gemeinschaft. Ganz im Gegenteil. Die Konkurrenz durch den Online-Handel habe bei den Einzelhändlern für frischen Wind gesorgt, meint er.

Der Geschäftsführer der City-Gemeinschaft prognostiziert für die Zukunft einen Trend zu kleineren Geschäften. Große Verkaufs- und Lagerflächen würden nicht mehr benötigt, weil fehlende Ware viel schneller nachbestellt werden könne. Dafür werde es aber mehr Geschäfte in der City geben. „Das bedeutet eine größere Vielfalt im Angebot und eine attraktivere Innenstadt.“

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