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Aus der Stadt Hannover wird zum Drehkreuz für Fußballrowdys
Hannover Aus der Stadt Hannover wird zum Drehkreuz für Fußballrowdys
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00:16 08.08.2016
Von Tobias Morchner
Beamte der Bundespolizei bei der Arbeit im Hauptbahnhof. Quelle: Körner
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Hannover

Für die Beamten der Bundespolizei am Hauptbahnhof beginnt an diesem Wochenende die Zeit der langen Fußball-Einsätze. Mit dem Start der Spiele in der 2. Bundesliga sowie den bereits laufenden Saisons in der 3. Bundesliga und in den Regionalligen wird Hannover wieder zum Drehkreuz für Fußballfans aus der ganzen Republik - darunter auch gewaltbereite Störer. „Die Belastung für uns ist ähnlich hoch wie in der vergangenen Saison. Es sind ein paar Risikospiele dazugekommen, dafür sind aber auch in paar weggefallen“, sagt Jörg Canisius, Leiter der fankundigen Beamten bei der Bundespolizei.

Bereits am kommenden Wochenende steht die erste Nagelprobe für die Einsatzkräfte auf dem Programm, obwohl Hannover 96 mit dem Team aus Fürth eine Mannschaft mit unproblematischen Fans empfängt: Osnabrück hat Magdeburg zu Gast, Braunschweig muss nach St. Pauli und Oldenburg tritt in Wolfsburg an. „Die Fangruppierungen dieser Mannschaften müssen alle durch Hannover“, sagt Canisius.

Nicht glücklich sind auch die Bundespolizisten mit dem Brief der Fanhilfe Hannover 96. Darin raten die Verfasser allen Fans, nicht mehr mit der Polizei zu sprechen. „Eine Gesprächsverweigerung ist immer schlecht“, sagt Behördensprecher Martin Ackert. Anlass für das Schreiben war die Verhängung eines Aufenthaltsverbotes gegen ein Mitglied des Fanbeirats von Hannover 96 unter anderem für die Innenstadt vor und nach Heimspielen der Roten. Nach Ansicht der Polizei „ist er als Führungsfigur der Ultragruppierung ,Komplott Hannovera’ einzustufen, zudem wurde er mehrfach im Zusammenhang mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fangruppen angetroffen und einer Identitätsfeststellung unterzogen“, heißt es in einer Stellungnahme der Behörde. In dem Brief der Fanhilfe werde jedoch der Eindruck erweckt, der Betroffene sei sanktioniert worden, weil er als Vermittler zwischen den Fans und der Polizei aufgetreten war. „Das ist leider nur die halbe Wahrheit“, sagt Canisius.

Positiv stimmt den Beamten ein bundesweiter Aufruf der sogenannten Ultra-Bewegungen, sich am ersten Spieltag mit positiven Aktionen und Choreografien im Stadion zu präsentieren. „Ich bin gespannt, ob sich die Fans von Hannover 96 daran halten“, sagt Jörg Canisius.

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