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Hannoveraner nehmen an Crossfit-Meisterschaft teil

German Throwdown in Dortmund Hannoveraner nehmen an Crossfit-Meisterschaft teil

Mehr als 1000 Sportler aus ganz Europa haben sich durch die Qualifikationsrunden für die Crossfit-Meisterschaft „German Throwdown“ gequält – am Ende nehmen nur 48 Männer und 36 Frauen an der Endrunde teil. Darunter sind auch die beiden Hannoveraner Ann-Kathrin Kalski und Boris Benke. 

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Starke Typen:
 Ann-Kathrin Kalski und Boris Benke.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. An Selbstbewusstsein mangelt es der 24-Jährigen nicht. „Ich denke, dass ich es beim Crossfit-Wettkampf in Dortmund unter die ersten Zehn schaffe“, sagt Ann-Kathrin Kalski. Dafür stemmt die Studentin jetzt an sechs Tagen in der Woche zentnerschwere Gewichte in die Höhe, manchmal zweimal am Tag. Ihr Mitstreiter Boris Benke bleibt vorsichtig. „Für mich ist es schon super, dass ich bei der Champions League dabei bin“, sagt er.

Tatsächlich zeugt es von beachtlicher Leistungs- und Leidensfähigkeit, sich für den „German Throwdown“ qualifiziert zu haben. Mehr als 1000 Sportler aus ganz Europa haben sich durch die Qualifikationsrunden gequält, haben sich bei unendlich vielen Klimmzügen die Hände blutig gescheuert und Hantelstangen balanciert. Übrig geblieben sind 48 Männer und 36 Frauen, die am 30. Oktober zur Endrunde nach Dortmund fahren – unter ihnen die beiden Hannoveraner Kalski und Benke.

Ann-Kathrin Kalski und Boris Benke treten bei der Champions League der Crossfitter an. Wir haben sie beim Training besucht.

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„Crossfit hat Suchtpotenzial“, sagt Kalski. Zehn Jahre hat die Zahnmedizinstudentin Handball gespielt, danach wollte sie sich weiter fit halten. „Aber nicht in irgendeinem Studio rumdödeln“, sagt sie. Ihr Freund und ihr Bruder schwärmten vom harten Training bei der Crossfit SG in Wülfel, eine von mehreren Crossfithallen in Hannover. „Das wollte ich ausprobieren, jetzt trainiere ich häufiger als die beiden Männer“, sagt die 24-Jährige. Und mit wachsendem Erfolg, denn Kalski ist aus den Qualifikationsrunden als Achte hervorgegangen – europaweit. Aus ihrem Verein haben sich zwei weitere Teilnehmer für den Wettbewerb in Dortmund qualifiziert, jedoch nicht in der Eliteklasse, sondern in den Kategorien für ältere Sportler.

Crossfit mausert sich vom Fitness­trend zum Wettkampfsport. Dabei geht es darum, einen Parcours vorgeschriebener Übungen, etwa Gewichtheben, Liegestütze und Kniebeugen, in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren, oder in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Runden zu schaffen. In Hannover wurden im Sommer die Deutschen Meisterschaften im Crossfit ausgetragen, jetzt geht es um internationale Titel.
Benke hat die Qualifikation für Dortmund gerade so geschafft. „Jetzt will ich einfach dabei sein und Spaß haben“, sagt der 26-jährige Ermittlungsbeamte.

In der Crossfithalle „Hangover“ in Vahrenwald bereitet sich Benke auf die schweißtreibenden Wettkämpfe vor. 150 bis 160 Kilo lädt er sich auf den Buckel und geht runter in die Kniebeuge. „Der Wettkampf startet mit Gewichtheben, so viel weiß ich schon“, sagt Benke. Auch Kalski packt sich jetzt viel Gewicht auf die Stangen, danach entspannt sie sich bei Yoga- und Dehnübungen.     

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