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Hannovers Festival der Philosophie in Geldnöten

Finanzierung wackelt Hannovers Festival der Philosophie in Geldnöten

Der Termin für das dritte Festival der Philosophie in Hannover steht bereits fest, auch auf das Motto haben sich die Veranstalter – im Wesentlichen Stadt und Leibniz Universität – geeinigt, aber die Finanzierung wackelt.

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Quelle: Nancy Heusel (Symbolbild)

„Rund 30.000 Euro brauchen wir noch, da müssen noch ein paar Anstrengungen unternommen werden“, sagt Lothar Schlieckau, Vorsitzender des Kulturausschusses und Mitglied im Planungskomitee für das Fest. Ziel sei es, das Festival, das im vergangenen Jahr 5000 Besucher anlockte, dauerhaft in Hannover zu etablieren, vielleicht nicht im Rhythmus von zwei Jahren wie bisher, sondern von drei Jahren. „Die Grundfinanzierung sollte geklärt werden, um nicht jedes Mal auf Sponsorensuche gehen zu müssen“, fordert Schlieckau.

Vom 12. bis zum 15. April 2012 soll Hannover wieder zur Hauptstadt der Philosophen werden, das Thema lautet dieses Mal: „Wie viel Vernunft braucht der Mensch?“ „Wir wollen das Festival noch internationaler ausrichten, Denker aus Frankreich und Italien einladen“, sagt Raimund Nowak, der das Fest von städtischer Seite betreut. Wie schon beim letzten Mal soll wieder das Künstlerhaus die zentrale Anlaufstelle für Festivalbesucher sein, auch das Forschungsinstitut für Philosophie und der Philosophieverein Reflex werden erneut ihre Beiträge leisten. Aber anders als 2010 ist die Veranstaltung nicht in einen größeren Zusammenhang eingebunden. Damals stand das Festival in einer Reihe mit Feiern und Tagungen zum zehnjährigen Expo-Jubiläum und konnte aus den Töpfen für diese Feierlichkeiten bezahlt werden. „Außerdem steigen die Ansprüche, aus der Low-Budget-Veranstaltung von 2008 ist längst ein Großprojekt geworden“, sagt Philosophieprofessor Peter Nickl. Dennoch sei man guten Mutes, das Fest des Geistes auch im nächsten Jahr stemmen zu können.

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