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Hannovers City erhält freies WLAN

Pläne von htp und Üstra Hannovers City erhält freies WLAN

Hannovers Innenstadt erhält bis Weihnachten ein WLAN-Netz, damit Kunden kostenlos im Internet surfen können. Das haben die hannoversche Telefongesellschaft htp und das Verkehrsunternehmen Üstra am Montag mitgeteilt.

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Die genauen Bedingungen für den Zugang sind noch nicht klar. Zunächst ist vorgesehen, dass sich jeder Nutzer für eine Stunde in das Netz einwählen kann. 

Quelle: Behrens

Hannover. Bis Ende Juni sollen bereits die ersten sechs Zugangspunkte in Betrieb sein, teilte htp-Chef Thomas Heitmann mit. Dann ist auf dem Bahnhofsvorplatz, in der Limburgstraße, am Aegi, am Kröpcke und am Platz der Weltausstellung freies Internet verfügbar. Bis zum Weihnachtsfest sollen dann der Bereich zwischen Bahnhofsvorplatz und Platz der Weltausstellung sowie der Bereich zwischen Aegi und Steintor komplett mit WLAN ausgestattet sein. Htp nutzt dafür die bereits vorhandenen Glasfaserkabel der Üstra, die dann die Datenmengen aufnehmen sollen. An oder auf Gebäuden werden rund 20 Empfänger befestigt, mit denen sich Mobiltelefone oder Tablets verbinden können. Die Investionen liegen laut Heitmann im sechsstelligen Bereich.

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Die genauen Bedingungen für den Zugang sind noch nicht klar. Zunächst ist vorgesehen, dass sich jeder Nutzer für eine Stunde in das Netz einwählen kann. Ob die weitere Nutzung dann Gebühr kostet, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Das Projekt soll sich nicht nur auf die Innenstadt beschränken. In einem zweiten Schritt will htp auch die Altstadt mit freiem Internet versorgen. Die Üstra denkt derzeit darüber nach, U-Bahn-Stationen mit WLAN auszurüsten, die Stadtbahnen könnten dann später dazu kommen.

Kommentar: Jetzt aber richtig?

Es ist erst einmal nur eine Probephase – doch das Signal stimmt: Ein kostenfreier Internetzugang zumindest in der Innenstadt wäre ein dicker Pluspunkt für Hannover. Zwar gibt es bereits Möglichkeiten, doch am Bahnhof klemmt das Netz oft, andere Anbieter hatten eine Zeitbegrenzung, im Café ist der Nutzer örtlich gebunden, die Initiative Freifunk konnte sich noch nicht durchsetzen. Jetzt geht es Hannover etwas sortierter an. Das wird auch Zeit.

Dennoch lässt die neue Initiative zu viele Fragen offen: Was kommt nach der Probephase? Ist die neue Freiheit dann schon wieder vorbei? Wirklich frei ist der WLAN-Zugang schließlich erst, wenn es keine Daten- und Zeitbegrenzung gibt. So wie es andere Städte im In- und Ausland längst anbieten. Ansonsten wäre Hannover nicht wirklich weiter.

Es ist abzuwarten, ob das wirklich mit dem Unternehmensziel von HTP zu verbinden ist. So oder so liegt hinter dem Angebot ein Geschäftsmodell: ob für Marketing, Erlöszwecke oder das Sammeln von Daten. Das ist völlig in Ordnung – sollte aber jedem Nutzer bewusst sein.

Von Hannah Suppa

Von Mathias Klein

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