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Hannovers Innenstadt ist voller Baustellen

Raschplatz wird urban Hannovers Innenstadt ist voller Baustellen

Nach dem langen Winter ist die Innenstadt voller Baustellen – und das wird sich auch im Sommer nicht ändern.

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Fast fertig: Hannovers Raschplatz bekommt durch den Umbau ein neues Flair. Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten aber erst im September.

Quelle: Martin Steiner

Am Kröpcke-Center beginnt wie berichtet in Kürze der Hochbau, aber auch der Raschplatz ist fast fertig, an der Langen Laube und der Marstallbrücke geht’s voran, und in der Fußgängerzone wird an Verschönerungen gearbeitet. Baustellenkoordinator Paul Babel hat den Ratspolitikern die wichtigsten Projekte vorgestellt.

Raschplatz: Auf dem zentralen Platz hinterm Hauptbahnhof ist jetzt Endspurt, die letzten Arbeiten werden erledigt. Noch sind die gläsernen Aufzüge eingerüstet, auch wird in Randbereichen des Platzes noch gearbeitet. Trotzdem ist die neue Urbanität der einst eher schmuddeligen Fläche schon deutlich erkennbar. Die beiden großen Freitreppen verleihen dem Innenstadtplatz Arena-Flair, der gestreifte Bodenbelag eine südländische Aufgelockertheit, das Vorziehen der Ladengeschäfte in der Kellerebene hat den vom Architekturbüro Koch/Panse erhofften Effekt gehabt, dass dunkle Nischen verschwinden. Seit Freitag ist Hannovers Spielbank eröffnet, die Raschplatz-Kinos und die Baggi-Disko sind schon etwas länger fertig mit der Modernisierung. Jetzt endlich hat auch die Sparkasse begonnen, ihre Fassade zum Platz anzuhübschen. Wenn nach den Sommerferien im August die Platzeröffnung gefeiert wird, ist das Geldinstitut aber noch nicht fertig: Die Arbeiten dort dauern bis September.

Lange Laube: Drei Monate Baustopp im Winter haben zur Verzögerung beigetragen. Jetzt ist die neue Flaniermeile zwischen Steintor und dem Conti-Campus am Königsworther Platz fast fertig. Sie präsentiert sich als breiter Boulevard, Radfahrer und Autofahrer sollen den Straßenraum gleichberechtigt nutzen können. Nur noch Restarbeiten sind zu erledigen, für den 13. August lädt die Stadt feierlich zur Eröffnung ein.

Marstallbrücke: Die Totalsanierung der Leinebrücke, die im Volksmund häufig Flohmarktbrücke genannt wird, dauert noch bis August. Auch hier hat der Winter spürbar zur Zeitverzögerung beigetragen.

Operndreieck: Bis September wird noch am dritten Bauabschnitt, den Flächen direkt neben und hinter der Oper, gearbeitet, dann ist der Platz fertig. Ob die letzte Phase des Ausbaus, ein wunderschöner Bodenpflasterentwurf aus der Hand des Expo-Gärtners Kamel Louafi für die Fläche vor der Oper, je finanzierbar sein wird, steht derzeit in den Sternen.

Radparkhaus: Im August beginnt der Bau des Fahrradparkhauses nordwestlich des Hauptbahnhofes unter dem Parkhaus Rundestraße. Er dauert bis Ende des Jahres. Für rund 500.000 Euro soll es Platz für 400 Räder bieten. Betreiber wird – wie schon beim Radparkhaus am Fernroder Tunnel – die Drogenhilfeeinrichtung Step.

Geschäftshäuser: Die Alte Leipziger hat endlich begonnen, die Sandsteinfassade des Geschäftshauses in der Georgstraße 22 (Ecke Große Packhofstraße) zu sanieren. Da das Haus gegenüber mit der prächtigen Sandstein-Jugendstilfassade, wo Benetton Hauptmieter ist, längst fertig ist, erwartet die Innenstadtbesucher dort in Kürze ein historisches Architekturensemble. Auch die Georgstraße 8a (Eckhaus neben Horstmann+Sander) und das Deichmann-Haus werden umgebaut – vor allem von innen. Der Abriss der alten Erdmann-Immobilie ist für Februar 2011 terminiert, im Karstadt-Heim-und-Technikhaus hat der Umbau begonnen. Die Ernst-August-Markthalle soll 2011 folgen.

Karmarschstraße: 2011/2012, wenn die U-Bahn-Station Markthalle mit Aufzügen barrierefrei umgebaut wird, soll auch die Karmarschstraße zwischen Schmiede- und Leinstraße modernisiert werden.

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