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Aus der Stadt Oberstufe an der IGS Büssingweg startet
Hannover Aus der Stadt Oberstufe an der IGS Büssingweg startet
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00:16 30.04.2016
Von Saskia Döhner
Neues Oberstufenzentrum: An der IGS Büssingweg sollen bald 100 weitere Schüler lernen. Quelle: Nigel Treblin
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Hannover

Am Standort IGS Büssingweg in Vahrenwald werden damit in den nächsten Jahren nach Angaben der Stadt Gesamtinvestionen von 23 Millionen Euro notwendig, eingeschlossen sind darin die Personalkosten für eine Hausmeister- und eine halbe Sekretariatsstelle.

In einer Machbarkeitsstudie, die am Mittwoch im Schulausschuss vorgestellt worden ist, wird der ganze Umfang des Projekts deutlich: Gebäudeteile müssen abgerissen, neugebaut oder grundlegend saniert werden, Fahrstühle und Rampen müssen eingebaut werden, um die Schule auch für Rollstuhlfahrer zugänglich zu machen. Vielerorts fehlt der zweite Rettungsweg, Fenster und Fassaden bröckeln. Die Physik-, Chemie- und Biologieräume sollen in einem Neubau zusammengefasst werden. Ob die Volkshochschule, die bislang noch in dem Gebäudekomplex untergebracht ist, dort bleibt oder nicht, ist noch unklar. Auf alle Fälle müssen die Räume, die aus den 60-er Jahren stammen, inklusive der Leitungen umfassend saniert werden.

Der erste Jahrgang, der sich ab diesem Sommer an der IGS Büssingweg auf das Abitur vorbereitet, wird erstmal in einem Provisorium lernen. In der Vorlage der Stadt heißt es, man könne bis zum Schuljahr 2018/19 "eine akzeptable räumliche Situation" schaffen. "Schön ist das für die Schüler nicht", sagte Stephanie Matz (CDU). Sie kritisierte, dass die Machbarkeitsstudie erst in der Sitzung den Mitgliedern des Schulausschusses präsentiert wurde, als sie auch über das Oberstufenzentrum entscheiden mussten. "Das ist viel zu spät." Ähnlich kritisch äußerte sich auch Silvia Klingenburg-Pülm (Grüne).

Seit Jahren laufen die Planungen für das Oberstufenzentrum. Die Landesschulbehörde hatte eine Elternbefragung gefordert, danach hatten sich 85 Prozent der Teilnehmer für den Standort IGS Büssingweg ausgesprochen. Im Schnitt wechseln 30 Prozent der Zehntklässler an den drei Gesamtschulen an eine Oberstufe. Die Stadt geht zunächst von rund 100 Schülern am neuen Oberstufenzentrum aus.

Der Schulausschuss beschloss noch eine Reihe weiterer Maßnahmen: 

Flexible Abholzeiten: Ab Sommer können Eltern ihre Kinder von Ganztagsgrundschulen nicht erst ab 16 Uhr, sondern bereits früher, zwischen 15.15 und 15.30 Uhr, abholen. Wichtig sei es, die Bedürfnisse der Eltern nach mehr Flexibiliät mit dem Bildungsauftrag in Einklang zu bringen, sagte Schuldezernentin Rita Maria Rzyski.

Neue Leitungen, neue Cafeteria: Die Südstadtschule erhält für eine halbe Millionen Euro neue Lautsprecherleitungen, die Schallpegel für die Alarmanlage werden modernisiert ebenso wie die Sicherheitsbeleuchtung. An der Käthe-Kollwitz- und der benachbarten Gerhart-Hauptmann-Schule wird für 650000 Euro eine Cafeteria eingebaut.

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