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Kaffee für den Philosophen

Hannoversche Kaffeemanufaktur Kaffee für den Philosophen

Vom Philosophen Leibniz ist bekannt, dass er das Kaffeetrinken sehr genoss - im Gegensatz zu Kurfürstin Sophie, die ihn mit seiner Leidenschaft gelegentlich foppte. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis findige Köpfe bei der Vermarktung des hannoverschen Universalgenies eine Bohnenmischung mit seinem Namen herausgaben.

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Die Hannoversche Kaffeemanufaktur und die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek haben eine Leibniz-Bohnenmischung auf dem Markt gebracht.

Hannover. Die Hannoversche Kaffeemanufaktur und die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek haben sich zu diesem Zweck zusammengetan. Herausgekommen ist ein Kaffee mit kräftigem Aroma, die sortenreinen Bohnen stammen aus Anbaugebieten in Afrika und Amerika.

 „Die Manufaktur röstet bei ganz niedrigen Temperaturen, sodass der Kaffee sehr magenschonend ist“, erklärt Georg Ruppelt, Direktor der Leibniz-Bibliothek. Zur Auswahl der Mischung für den „Leibniz-Kaffee. Des Universalgenies liebstes Getränk“ hatte Teetrinker Ruppelt eine Expedition in die Kaffeerösterei unternommen, „mit einer Kollegenschar, die wirklich Kaffeetrinker sind.“

Die Gestaltung der Verpackung hat Künstler Tobias Schreiber übernommen, der inzwischen eine Art Abo auf moderne Leibniz-Darstellungen zu haben scheint. Seit Kurzem hängt auch ein Leibniz-Porträt aus Schreibers Hand im Büro des Präsidenten der Leibniz-Universität.

Die Leibniz-Bibliothek will das neue Gebräu nach der Gebäudesanierung in ihren Kaffeeautomaten ausschenken. Zum Preis von 7,95 Euro gibt es 250 Gramm Leibniz-Kaffee in der Hannoversche Kaffeemanufaktur sowie ab heute bei Galeria Kaufhof am Hauptbahnhof. Angedacht ist auch eine Vermarktung über die Herrenhäuser Gärten und die Hannover Tourist Info. Ein Euro vom Verkaufspreis geht jeweils an den Verein der Freunde und Förderer der Bibliothek, die Leibniz’ Schriften hütet.

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