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S-Bahn-Umbau dauert noch bis Mai

68 Züge werden nachgerüstet S-Bahn-Umbau dauert noch bis Mai

Die Bahn hat mit dem Umbau der S-Bahn-Züge begonnen, die im hannoverschen Netz verkehren. Dabei ist der erste Teil abgeschlossen, nämlich die behindertengerechte Nachrüstung von insgesamt neun Zügen in den Türbereichen. Teil zwei, die Neugestaltung der sogenannten Mehrzweckabteile in allen 68 Zügen, will die Bahn bis Ende Mai erledigt haben.

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Quelle: Rainer Dröse/Archiv

Hannover. Damit wird der Umbau einige Monate später als ursprünglich vorgesehen fertig sein.

„Der barrierefreie Umbau an neun Wagen hatte Priorität“, sagt Klaus Abelmann, Sprecher der für den Nahverkehr zuständigen Region Hannover. Er betrifft den Türbereich. Dort klaffte bisher eine stufenbreite Lücke zwischen Fahrzeugboden und Bahnsteigkante. Für Rollstuhlfahrer war das ein unüberwindliches Hindernis; auch Eltern mit Kinderwagen hatten oft Probleme. Monteure der Bahn haben die Lücken mit Stahlprofilen geschlossen. Allerdings sind nicht alle Züge barrierefrei. Bei zwei von ihnen muss die Lücke bleiben. „Sie verkehren im Abschnitt zwischen Lügde und Paderborn in Nordrhein-Westfalen. Dort liegen die Bahnsteigkanten tiefer“, erklärt Abelmann.

Mit dem Umbau der Mehrzweckabteile wollen Bahn und Region ein Ärgernis beseitigen, über das Fahrgäste und Verbände wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) seit Jahren klagen. Die Abteile, die eigentlich für Reisende mit Rollstuhl, Kinderwagen, Fahrrad oder schwerem Gepäck vorgesehen sind, verfügen über Klappsitze. Diese sind auch bei Fahrgästen beliebt, die nichts zu transportieren haben. Deshalb baut die Bahn einen Teil der Sitze aus und will außerdem die bisher mehr als dürftige Kennzeichnung der Abteile verbessern – unter anderem durch Bodenmarkierungen.

Alles in allem betragen die Kosten für den Umbau der Züge nach Angaben von Abelmann 2 Millionen Euro. Das Geld teilen sich Region und DB Regio.

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Sophie Mühlmann hat 13 Jahre lang als Asienkorrespondentin in Singapur verbracht. Von dort aus bereiste und beschrieb sie die riesige Region zwischen Afghanistan, Ozeanien und Nordkorea. Zuvor war sie für den ARD-Hörfunk mehrmals als Korrespondentenvertretung und „Feuerwehr-Reporterin“ in China im Einsatz. Seit dem vergangenen Sommer ist sie nun Neu-Hannoveranerin.