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Hanova bebaut großen Hinterhof in der Südstadt

63 Wohnungen Hanova bebaut großen Hinterhof in der Südstadt

Jährlich will Hannover etwa 1000 neue Wohnungen schaffen, um dem Mangel am Wohnungsmarkt zu begegnen. Damit nicht weitere Naturflächen am Stadtrand zugebaut werden, setzt die Bauverwaltung auf die sogenannte Nachverdichtung. Exemplarisch entsteht solch ein Projekt jetzt in einem Hinterhof an der Hildesheimer Straße.

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„Die bisher triste Fläche zum Wohnen nutzen“: Der Entwurf für die Neubauten. Computersimulation: BBU-Projekt

Hannover. Die fast 8400 Quadratmeter große Hoffläche wird mit drei Mehrfamilienhäusern bebaut, deren Grundfläche zusammen knapp 1200 Quadratmeter beträgt. Der Rest soll mit Grünanlagen und Wegen gestaltet werden. Baustart der Anlage nahe der U-Bahn-Station Schlägerstraße soll noch in diesem Herbst sein.

Bauherr ist die kommunale Wohnungsgesellschaft Hanova (bisher: GBH). Sie investiert rund 19 Millionen Euro und schafft so 63 Wohnungen in den drei fünfgeschossigen Neubauten, die etwas versetzt zueinander stehen, um freie Aussichten zu ermöglichen. Die Hoffläche zählt zu Gebäuden, die ohnehin der Hanova gehören. Es handele sich um eine „bisher recht triste Freifläche“, die vor allem zum Parken genutzt werde, sagt Hanova-Geschäftsführer Karsten Klaus. Derzeit gibt es dort 233 vermietete Stellflächen. Deren Zahl sinkt auf 87, doch werde künftig eine Tiefgarage 196 Plätze bieten - insgesamt steige die Zahl der Parkplätze also um 50, sagt Klaus. Für gefällte Bäume werde das Unternehmen Ersatz schaffen. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Anlage, die in drei Abschnitten errichtet wird, im Sommer 2020 fertig sein. Die Architektur stammt vom Büro BBU-Projekt aus Hannover.

Nachverdichtung betreibt die Wohnungswirtschaft auch an anderen Stellen. In Mittelfeld etwa werden derzeit Häuserzeilen aus der Nachkriegszeit ergänzt, in Hainholz entstehen mehrere Gebäude auf Brachen. In den meist eng bebauten Gründerzeitquartieren aber ist es oft schwierig, noch ausreichend Freiflächen zu finden.

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