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Frost hat Straßen in Hannover demoliert

Löcher im Asphalt Frost hat Straßen in Hannover demoliert

Die wenigen Frosttage des bisherigen Winters haben tiefe Eindrücke in den Straßen der Stadt hinterlassen. Acht Bautrupps der städtischen Bauverwaltung sind damit beschäftigt, Teer in Schlaglöcher zu drücken, die sich nach der Schnee- und Eisperiode aufgetan haben. Das Flickwerk allerdings ist zunächst nur provisorisch.

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Acht Bautrupps der Stadt sind damit beschäftigt, Löcher im Asphalt provisorisch zu flicken.

Quelle: von Meding

Hannover.  Im Frühjahr, wenn wieder dauerhaft höhere Temperaturen herrschen, müssen die Löcher erneut und dann mit haltbarer Masse ausgefüllt werden. Rund 1400 Kilometer Straßennetz hat Hannovers Bauverwaltung zu betreuen. Erst schrittweise kommt das Grundsanierungsprogramm der Stadt voran, an vielen Stellen wird seit Jahren aus Geldmangel nur oberflächig ausgebessert – und das rächt sich in jedem Winter. „Dieses Loch wurde schon in den Vorjahren geflickt, aber der Frost hat den Teer wieder rausgedrückt“, sagt ein Mitarbeiter des Tiefbauamts, der mit einem Kollegen vor der Nord/LB am Friedrichswall frischen Teer in den Straßenbelag stampft.

In der Regel wird in Hannover im März eine Bilanz der Winterschäden gezogen – bis dahin kann es noch harte Frosttage geben, die weitere Straßenbereiche zerstören. Vor allem starke Temperaturschwankungen sind Belastungstests für alte Straßendecken. Tauendes Wasser dringt dann in Poren, Risse und alte Schlaglöcher ein. Wenn es wieder friert, dehnt es sich aus und sprengt den Asphalt auf. „Ungewöhnlich viele Straßenschäden gibt es derzeit aber nicht“, sagt Tiefbausprecherin Anne Ruhrmann. Auffällig ist aber: Wo dünne Asphaltdecken über Kopfsteinpflaster gezogen wurden, tun sich häufig großflächige Abplatzungen auf. Und in Nebenstraßen, die lange keine Komplettsanierung gesehen haben, reiht sich zuweilen ein Schlagloch an das nächste zu einer regelrechten Holperpiste, sodass weiteres Flickwerk gar keinen Halt mehr findet.

Das Tiefbauamt hat die Stadt in vier Bezirke aufgeteilt, pro Bezirk sind zwei Zweierteams unterwegs. Sie müssen zeitnah die offensichtlich klaffenden Löcher verschließen – „damit die Straße verkehrssicher ist“, sagt Ruhrmann.
Für langfristig wirkende Reparaturen am Asphalt sind Temperaturen möglichst im zweistelligen Celsiusbereich nötig, heißt es bei der Stadt. Und weil die verlässlich in den nächsten Wochen kaum zu erwarten sind, wird zunächst nur weiter geflickt.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Schlaglöchern? Gibt es Straßen, die besonders stark betroffen sind? Schreiben Sie uns: HAZ, Stichwort Schlagloch, 30148 Hannover, per Mail unter hannover@haz.de oder über Twitter (twitter.com/HAZ). Auch die Stadt nimmt Hinweise auf Straßenschäden unter Telefon (05 11) 16 84 11 22 entgegen.

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