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Aus der Stadt Harvard-Professor spricht an der Uni Hannover
Hannover Aus der Stadt Harvard-Professor spricht an der Uni Hannover
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18:46 26.05.2016
Klaus F. Zimmermann Quelle: dpa/Archiv

Der Harvard-Professor ist nicht nur Mitbegründer des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit und ehemaliger Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, er hat auch zahlreiche Regierungen und Abteilungen der EU-Kommission beraten. Dabei stelle er immer wieder fest: Die Aufregung in der Debatte um die Flüchtlingskrise sei nicht durch akademische Fakten gerechtfertigt.

„Die Zahlen der Flüchtlinge sind viel zu gering, um sich ökonomisch positiv oder negativ auszuwirken“, sagt er. Die Krise sei vielmehr bei den politischen Institutionen zu finden, die bisher nur ungenügende Lösungsansätze gefunden hätten. Laut dem Professor, der sich neben einer einheitlichen europäischen Flüchtlingspolitik und der schnellen Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt auch für eine Öffnung der Grenzen ausspricht, versuche die Politik häufig, „der Angst emotional entgegenzutreten und nicht mit Fakten“. Seine These: Wer in Deutschland frei ein- und ausreisen darf, der verlässt es eher als jemand, der fürchten muss, nicht wieder ins Land zu kommen.

Von Lisa Malecha

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