Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 3 ° Regen

Navigation:
Hebammen dringend gesucht

Politiker wollen Berufsstand helfen Hebammen dringend gesucht

Hebammen in Niedersachsen und der Region Hannover haben bei den anstehenden Wahlen ein breites Angebot, was ihre speziellen Interessen angeht. Wie bei einer Diskussionsrunde im Pavillon am Raschplatz deutlich wurde, unterscheiden sich die Vorstellungen der Parteien dazu nur in Nuancen.

Voriger Artikel
Erneut brennt eine Gartenlaube
Nächster Artikel
Triathleten sind am Maschsee unterwegs

Hebammen leisten eine besondere Form von Hilfe - für das werdende Leben.

Quelle: dpa

Hannover. Geburtshelferinnen waren in der Vergangenheit häufiger in den Medien präsent, weil sie einen für das Leben an sich sehr existenziellen Beruf ausüben, weil sie über ihre Standesvertreter politisch aktiv sind - und vor allem, weil es zu wenige von ihnen gibt. "Flächendeckende Hebammenversorgung - wie schaffen wir das" lautete deshalb das Motto der von HAZ-Redakteurin Jutta Rinas moderierten Runde. Es diskutierten die Vorsitzende des Hebammenverbandes Niedersachsen, Veronika Bujny, die CDU-Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth, die Landtagsmitglieder Thela Wernstedt (SPD) und Filiz Polat (Grüne) sowie Claudia Jacobi (FDP) und Lars Leopold (Linke). Letzterer war einziger Mann auf dem Podium und insgesamt einer der ganz wenigen unter den Besuchern im gut gefüllten Saal.

Viele werdende Eltern können berichten, wie schwierig es mittlerweile ist, eine Hebamme zu bekommen. Wie dem Berufsstand zu helfen sei, darüber herrschte in der Runde weitgehend Einigkeit: Maßnahmen gegen die astronomischen Haftpflichtversicherungsbeiträge, die freiberufliche Geburtshelferinnen zahlen müssen, eine akademische Ausbildung und ausreichende Verdienstmöglichkeiten auch für diejenigen, die in dünner besiedelten Landstrichen mit entsprechend niedrigen Geburtenraten arbeiten.

Das Paket passt gut zu den Forderungen, die die Hebammen selbst erheben und für die sie derzeit mit einem Tourbus durch Deutschland fahren. In Hannover waren sie auf dem Ernst-August-Platz. "Wir haben sehr viel Sympathie erfahren", sagt Bujny. Wenn so viel Einigkeit herrscht, dann dürfte theoretisch einer Umsetzung kaum etwas im Wege stehen. Die Zeit dafür drängt, wie Bujny anhand einer Zahl verdeutlichte: "In Niedersachsen gehen in absehbarer Zeit rund 500 Hebammen in den Ruhestand. Das sind Leistungsträgerinnen, die ersetzt werden müssen."

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Anfang Juli heiratete Ernst August Erbprinz von Hannover Ekaterina Malysheva. Auf unserer Themenseite finden Sie Bilder, Videos und Berichte zur Promi-Hochzeit des Jahres in Hannover.

doc6xpq2q1ool52w6xn8g5
Brauereihaus in Linden vorbildlich saniert

Fotostrecke Hannover Aus der Stadt: Brauereihaus in Linden vorbildlich saniert