Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Heise soll Hannovers Grüne führen
Hannover Aus der Stadt Heise soll Hannovers Grüne führen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 28.04.2017
Von Andreas Schinkel
Richard Heise bildet die Grünen-Doppelsitze mit Gisela Witte. Quelle: Irving Villegas
Anzeige
Hannover

"Ich gebe das Amt auch etwas wehmütig ab. Jetzt freue ich mich sehr, mich voll der Ratsarbeit widmen zu können", sagt Gardemin. Die Grünen legen noch immer großen Wert auf die Trennung von Parteiamt und Mandat. Neben Heise wird Gisela Witte weiterhin Ko-Chefin des Stadtverbands bleiben.

Gardemin gilt als einer der Architekten der Ampel-Partnerschaft im Rat. "Wäre er nicht gewesen, hätte das nicht funktioniert", heißt es aus Kreisen von SPD und FDP. Großes Vermittlungsgeschick wird dem promovierten Sozialwissenschaftler bescheinigt, doch mit seiner Fraktionschefin Freya Markowis war er nicht immer einer Meinung, etwa in der Frage, ob Parteivertreter der türkischen AKP in Hannover Wahlkampf machen dürfen. Gardemin meinte, das müsse Hannover aushalten, Markowis war dagegen.

Sein Nachfolger ist politisch noch ein unbeschriebenes Blatt. "Ich will als Parteichef den Wahlkampf voranbringen", sagt der studierte Politologe, der als Hilfswissenschaftler an der Uni arbeitet. Seit zwei Jahren wohnt er mit seiner Familie (zwei Töchter) in Limmer. Bürgerbeteiligung und Transparenz sind für ihn wichtige Themen. "Es muss ehrlicher zugehen. Die Bürger sollten sicher sein, dass ihre Vorschläge auch umgesetzt werden", sagt Heise.

Die Grünen haben zudem ihre Landtagskandidaten in den Wahlkreisen der Stadt bestimmt. Nominiert wurden Thomas Schremmer für den Bereich Döhren, Liam Harrold für Buchholz, Belit Onay für Linden, Maaret Westphely für Mitte. Für den Wahlkreis Ricklingen wurde die Abstimmung vertagt, weil eine Stadtteilgruppe der Grünen den zuvor aufgestellten Kandidaten Martin Zierke nicht unterstützen wollte. Unter den Bewerbern für den Landtag seien nicht genügend Frauen, hieß es zur Begründung.

Die Vorplanung für das aktuell größte Neubaugebiet Niedersachsens ist fertig: Am Dienstag haben Stadtbaurat Uwe Bodemann und mehrere Planer das Konzept für die Süderweiterung der Kronsberg-Bebauung vorgestellt. 3500 Wohnungen für 7000 bis 8000 Menschen sollen dort bis etwa 2025 entstehen.

28.04.2017

Im Einzugsbereich von Schulen in Deutschland überschreitet die Stickoxidbelastung häufig die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Grenzwerte. Das hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace durch Messungen herausgefunden - und fordert notfalls Fahrverbote vor Grundschulen.

Bernd Haase 28.04.2017
List Bödekerstraße in der List - Warum hängen diese Säcke an den Bäumen?

Grüne Säcke, die an Bäumen hängen? Bei Anwohnern und Passanten in der List dürften die sonderbaren Säcke einige Fragen aufwerfen. Ist es Kunst, was da an der Bödekerstraße zu sehen ist? Nein, die Antwort ist viel profaner.

25.04.2017
Anzeige