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So verlockend ist das Schokoladen-Gourmet-Festival

Hainholz So verlockend ist das Schokoladen-Gourmet-Festival

Auf dem Helmkehof in Hainholz stand das Wochenende im Zeichen der Kakaobohne: Beim Schokoladen-Gourmet-Festival konnten Besucher nicht nur einkaufen und probieren - Aussteller und Veranstalter zeigten, was gute Schokolade ausmacht.

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Die Aussteller präsentieren ihre Köstlichkeiten.

Quelle: Manuel Behrens

Hannover. „Je kürzer die Zutatenliste auf der Schokoladenverpackung, desto besser der Inhalt“, sagte Thorald Abramowski zu seiner Besuchergruppe. Idealerweise steht dort nicht mehr als Kakao, Zucker und Kakaobutter. Für die Aussteller aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und anderen Nationen auf dem Schokoladen-Gourmet-Festival ist diese Dreifaltigkeit selbstverständlich. Für viele Gäste bei Abramowskis Führung ist die Herstellung und Qualität allerdings oft Neuland. Deswegen hörten sie gespannt zu, wenn es um Anbau oder den aufwendigen Produktionsweg geht, für den sich die Hersteller auf dem Festival entschieden haben. Dass es auf dem Fest keine Schokolade zu Discounterpreisen gab, liegt in der Natur der Sache.

1000 Quadratmeter Schokolade - wer wünscht sich das nicht? Beim Schokoladen-Gourmet-Festival im Helmkehof Hannover gibt es das, allerdings nicht netto, irgendwo müssen die Schlemmerfreunde ja auch langlaufen.

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Für Organisatorin Michaela Schupp vom hannoverschen Schokoladenversandhandel „Chocolats de Luxe“ war das Festival vor allem Aufklärungsarbeit gegenüber den Kunden. „Die Herstellung ist mit der von Wein vergleichbar: So wie jede Traubenart ihren eigenen Geschmack hat, gilt das auch für Kakaobohnen“, erklärte die 54-Jährige. Zum vierten Mal veranstaltete sie das Fest mit ihrem Unternehmen. „Hochwertige Schokolade ist ein relativ junges Unternehmen“, sagte sie. „Das erste Mal, dass auf einer Tafel das Herkunftsland ausgewiesen wurde, war erst 1986.“

Neben Wissenswertem ging es vor allem um das Probieren: Neben etlichen Schokoladensorten mit Bohnen aus vielen verschiedenen Ländern, gab es Kaffee-, Wein- und Gintastings. Wer genug vom Süßkram hatte, konnte im Innenhof einen deftigen Burger vom Foodtruck bestellen.

Oder man schloss sich einer Führung von Thorald Abramowski an. Der hatte noch einen Tipp, wie man gute Schokolade erkennt: „Bei einem hochwertigen Stück bleibt der Geschmack noch lange im Mund. Der von schlechter Schokolade ist nach dem Runterschlucken weg – deswegen isst man auch so viel davon.“ Mit Folgen, die sich später beim Gang auf die Waage zeigen.  

Von Manuel Behrens

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