Außerdem winken dem Unternehmen nach seinen Angaben zwei weitere sogenannte Lohnbrauaufträge, bei denen Fremdmarken gebraut werden. Nachdem ein Geschäft für Bier, das nach Ungarn exportiert werden soll, bereits beschlossene Sache ist, verhandelt die Brauerei jetzt zum einen über einen Auftrag, Bier für einen Kunden im fernöstlichen Malaysia zu brauen. Zum anderen geht es um einen Export ins europäische Ausland. „Beides sieht gut aus“, sagt Bock.
Mittlerweile hat sich Insolvenzverwalter Torsten Gutmann aus dem Unternehmen verabschiedet. Neuer Besitzer ist die Privatbrauerei Herrenhausen GmbH, die von den Gesellschaftern der Privatbrauerei Wittingen gegründet wurde, aber rechtlich eigenständig agiert. Alle 72 Mitarbeiter sind übernommen worden. Für Gutmann ist das Verfahren aber noch nicht abgeschlossen. Er will weitere Immobilien aus dem Besitz der früheren Herrenhäuser Brauerei, die nicht auf dem Betriebsgelände liegen, veräußern. Näheres war am Dienstag nicht zu erfahren.
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