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Aus der Stadt Wo sich die Hannoveraner am sichersten fühlen
Hannover Aus der Stadt Wo sich die Hannoveraner am sichersten fühlen
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00:16 12.11.2016
Hannover von oben in der Abenddämmerung. Quelle: Michael Thomas
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Hannover

Die meisten Hannoveraner leben gern in ihrer Stadt und sind mit den Lebensbedingungen zufrieden – aber je nach Stadtteil gibt es deutliche Abweichungen. Das ist im Groben das Ergebnis einer repräsentativen Erhebung der Stadtverwaltung. Die Daten beziehen sich auf das vergangene Jahr.

Bereits in diesem Frühjahr hatte die Stadt erste Ergebnisse veröffentlicht, die sich aber auf das gesamte Stadtgebiet bezogen. Jetzt haben die Statistiker ihre Daten auf die Stadtteile heruntergebrochen, nicht nur in Bezug auf die Zufriedenheit, sondern auch auf die Wahl der Verkehrsmittel, das Sicherheitsempfinden und die Benennung von Problemen. Und da ergeben sich einige Überraschungen.

Sicherheitsempfinden: Ein beachtlicher Teil der Zooviertel-Bewohner fühlt sich zwar nicht wohl, aber zumindest sicher. Nur acht Prozent der Befragten meinen, dass ihr Stadtteil in den Abendstunden „eher unsicher“ sei. Am sichersten fühlen sich die Einwohner der Südstadt, überhaupt schneiden die südlichen Stadtteile beim Sicherheitsempfinden sehr gut ab. Angst haben die Bewohner Mühlenbergs. 65 Prozent sagen, dass sie sich eher unsicher und teilweise sogar sehr unsicher fühlen. Ähnlich hohe Angst-Werte registrieren die Statistiker für Vahrenheide, gefolgt von Sahlkamp und Mittelfeld.

Lebensgefühl: Man mag es kaum glauben, aber die Bewohner des feinen Zooviertels sind deutlich weniger zufrieden mit ihrem Stadtteil, als etwa die Einwohner Davenstedts. 16 Prozent der Zoo-Bewohner sind wenig begeistert von ihrer Gegend, in Davenstedt sind es nur vier Prozent. Größter Beliebtheit unter Hannovers Stadtteilen erfreut sich Waldhausen. 98 Prozent der Befragten sagen, dass sie gern oder sogar sehr gern in ihrem Viertel wohnen. Weit oben auf der Wohlfühl-Skala rangieren die Stadtteile Bult, Kleefeld und Lahe. Eine nennenswerte Zahl von Unzufriedenen gibt es nicht nur im Zooviertel, auch in Stöcken, Bornum und in Hainholz. Bemerkenswert ist, dass im Szene-Stadtteil Linden-Mitte 12 Prozent der Befragen ein gespaltenes Verhältnis zu ihrem Viertel haben.

Problemwahrnehmung: Es überrascht wenig, dass sich im Stadtteil Mitte fast 40 Prozent der Bewohner über Verkehrs- und Lärmprobleme beschweren. In allen Lindener Stadtteilen (Nord, Mitte, Süd) ärgern sich die Bewohner über Schmutz auf der Straße, gleiches gilt für die Nordstädter. 14 Prozent der Befragten im Zooviertel und 15 Prozent in der Oststadt meinen, dass die Mieten in ihren Stadtteilen zu hoch seien. Im Sahlkamp und in Mühlenberg zählen überdurchschnittlich viele Bewohner Kriminalität und einen hohen Ausländeranteil zu den Nachteilen ihrer Viertel. Die Menschen in Badenstedt, Ahlem und Herrenhausen wünschen sich ein höheres gastronomisches Angebot. In Lahe, Seelhorst und Bornum klagen mehr als 40 Prozent der Befragten über schlechte Einkaufsmöglichkeiten. Parkplatzprobleme haben, wen wundert’s, vor allem die Lister, die Bewohner der Oststadt und der Südstadt.

Verkehrsmittel: Die Bewohner der innenstadtnahen Viertel fahren nur selten mit dem Auto zur Arbeit, sie schwingen sich auf’s Fahrrad. Die meisten Fahrrad-Pendler wohnen im Zooviertel (47 Prozent). 80 Prozent der Menschen in Isernhagen-Süd und 83 Prozent in Wülferode pendeln mit dem Auto zur Arbeit. Besonders treue Stadtbahn- und Buskunden wohnen in Wülfel, Herrenhausen und Ricklingen.

Zu gesamten Datenerhebung (pdf)

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