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Aus der Stadt Hier gibt es am Neujahrstag frische Brötchen
Hannover Aus der Stadt Hier gibt es am Neujahrstag frische Brötchen
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00:15 04.01.2016
Von Juliane Kaune
Auch am 1. Januar für die Kunden da: Sarah König in der Buck’s-Filiale in der List. Quelle: Insa Cathérine Hagemann
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Hannover

Wer nach den vielen Silvesterkrapfen zum Neujahrsfrühstück Lust auf ein knackiges Brötchen hat, sollte sich auf deutlich weitere Wege als gewohnt einstellen. Denn die Türen vieler Bäckereien bleiben am 1. Januar zu, wie eine stichprobenartige Umfrage der HAZ ergeben hat. Das gilt für die großen Bäckereiketten ebenso wie für kleinere Geschäfte. Aber mit einer guten Planung und einer längeren Anfahrtszeit kann es trotzdem gelingen, das neue Jahr nicht brötchenlos beginnen zu müssen.

„Die Kunden können kommen - wir haben geöffnet“, sagt Sarah König, die in der Filiale von Buck’s Backparadies in der Podbielskistraße 1 hinter dem Tresen steht. Auch die sechs weiteren Standorte, die die Bäckerei im Stadtgebiet betreibt, haben am Neujahrstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet - in der Podbi 146, an der Marienstraße 57, in der Hildesheimer Straße 258, in der Fiedelerstraße 27, in der Limmerstraße 51 und in der Heinrichstraße 18. „Das hat bei uns Tradition, und ich denke, viele Kunden freuen sich darüber“, sagt König. Genug Teiglinge, die in den Filialen gebacken werden, seien vorrätig. Wer seine Brötchen rechtzeitig vorbestellt, ist in jedem Fall auf der sicheren Seite. Aber auch frisches Brot, Baguettestangen und Kuchen liegen am 1. Januar in den Regalen.

Das volle Sortiment bieten am Neujahrstag auch vier der sechs Filialen der Back-Factory an. „An unseren Standorten am Kröpcke, am Schwarzen Bären in Linden und in der Gretchenstraße in der Oststadt ist von 7 bis 20 Uhr geöffnet“, sagt Astrid Schulze, Assistentin der Geschäftsführung. In der Niederlassung im Hauptbahnhof läuft der Betrieb an Neujahr sogar von 5 bis um 23 Uhr.

In den beiden Bahnhofsfilialen von Bosselmann können von 7 bis 22 Uhr Brötchen und Gebäck gekauft werden - alle weiteren 22 Filialen bleiben am 1. Januar aber dicht. Auch sämtliche Standorte der Großbetriebe Göing und Steinecke sind dann geschlossen. Mittelgroße Betriebe wie die Bäckerei Borchers mit sechs Filialen oder die Bäckerei Künne mit acht Niederlassungen gönnen sich ebenfalls eine Neujahrspause. „Das sind wir unseren Mitarbeitern schuldig“, sagt Künne-Prokuristen Judith Breitenstein. „Diesen Wahnsinn, auch an Feiertagen wie Neujahr zu öffnen, machen wir nicht mit.“ Schließlich müsse das Personal am ersten Wochenende des neues Jahres auch schon wieder im Einsatz sein.

Einig sind sich die Bäckereibetreiber aber, dass sich Öffnungszeiten an Sonntagen lohnen. „Der Sonntag ist unser umsatzstärkster Tag“, sagt Sonja Barbato vom Lindener Café Mönikes. Zwar bleiben etwa bei Steinecke die Standorte an der Lavesstraße, am Aegidientorplatz und an der Marienstraße sonntags zu. „Aber das ist keine Entscheidung gegen den Sonntagsverkauf“, erklärt Einkaufsleiter Carsten Lackert. Der Grund sei, dass diese Filialen nahe der City liegen - dort seien am Sonntag weniger potenzielle Brötchenkunden zu finden.

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