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Hier lernen Teilnehmer, perfekte Partys zu planen

Party-Workshop Hier lernen Teilnehmer, perfekte Partys zu planen

Wie bucht man eigentlich einen Künstler? Wie bewirbt man eine Party? Und wie viele Gäste braucht man, bis alle Kosten gedeckt sind? Beim Projekt Made By Self entwickeln junge Menschen neue Ideen fürs kulturelle Nachtleben.

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Beim Projekt Made By Self lernen junge Leute, wie man Partys organisiert: von Marketing bis Sicherheitsbestimmungen. Das sind die Dozenten.

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Die jungen Teilnehmer des Workshops Organisation & Management lassen sich Agenturverträge erklären und grübeln über Werbepläne. Sie sind freiwillig dabei. Denn sie wollen in drei Monaten lernen, wie man professionell eine Party feiert.

DJ-Workshop im Club

Das Projekt Made By Self vermitteln ihnen dafür kompetente Ansprechpartner. Es sind selbst Akteure des hannoverschen Nachtlebens. So spricht DJ und Veranstaltungstechniker Robert Kluge über Mischpulte und Signalwege, Demir Cesar gibt im Club Lux einen DJ-Workshop, Hardy Seiler und Simon Kondermann stellen im Kreativzentrum Hafven Designideen für Flyer, Armbändchen und Social-Media-Profile vor, und der Leiter des städtischen Eventmanagements, Ralf Sonnenberg, spricht über Sicherheitsfragen. „Dass es bei Partyplanungen auch kontrovers zur Sache gehen kann, liegt in der Natur des Projekts. Denn das hier ist gelebte Partydemokratie, und jeder hat eine eigene Vorstellung von einem perfekten Rave“, sagt Malte Mackenrodt, der den Teilnehmern im Bereich Marketing und Kommunikation Tipps gibt.

Das Bildungsprojekt Made By Self gibt es seit 2010. Unterstützt wird es von Stadt, Region und dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen. Projektträger ist der Pavillon. „Partys gehören neben anderen wichtigen Dingen zur Lebenswelt unserer Teilnehmer“, erklärt Projektleiterin Iyabo Kaczmarek. „Unsere Dozenten möchten sie dabei unterstützen und ihnen Wissen und Erfahrungen vermitteln, damit sie die Gestaltung des kulturellen Nachtlebens dieser Stadt künftig in die eigenen Hände nehmen können.“

Polizisten als Dozenten

Den ersten Anlass dafür schaffen die Teilnehmer direkt selbst. Denn nach den Workshops, zu denen auch Treffen mit Fotografen, Sicherheitskräften, Kontaktbeamten der Polizei und Experten der Suchtprävention gehören, steht am 13. Mai die erste eigene Party an.

In Hainholz wird unter dem Titel „Auftrieb“ in einer leeren, bislang ungenutzten Halle gefeiert werden. „Aus allen vergangenen Projektdurchläufen sind bisher neue Netzwerke und berufliche Perspektiven entstanden. Manche unserer Teilnehmer betrieben mittlerweile eigene Agenturen“, sagt Projektleiter Hendrik Schwedt.

Kartenvorverkauf: Kaffeehaus Bohne an der Limmerstraße 56 und Sneakerstore „VCNTY“ und Engelbosteler Damm 17.

Von Jan Sedelies

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