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Grünes Licht für neues Hochhaus-Hotel

Andeas-Hermes-Platz Grünes Licht für neues Hochhaus-Hotel

Dem Bau eines Hotels auf dem Andreas-Hermes-Platz neben dem Veranstaltungszentrum Pavillon steht aus politischer Sicht nichts im Wege. Der Stadtplanungs- und Bauausschuss hat dem entsprechenden Bebauungsplan ohne weitere Diskussion mit breiter Mehrheit zugestimmt.

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Auf dem Andreas-Hermes-Platz soll ein 55 Meter hoher Bau entstehen.

Quelle: Alexander Körner

Hannover. Investor auf dem Areal hinter dem Raschplatz ist die Firma Bauwo. Sie plant für die Steigenberger-Gruppe einen 55 Meter hohen Bau mit 15 Geschossen und 228 Zimmern. Die Stadt hatte das 30-Millionen-Euro-Projekt ursprünglich im vereinfachten Verfahren ermöglichen wollen. Dies monierte ein Jurist mit der Folge, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden musste. Dabei ging es um mögliche Belastungen durch Verkehrslärm und Verschattung. Beide liegen jedoch nach Angaben der Bauverwaltung im Rahmen des Erlaubten.

Im Bebauungsplanverfahren hatte es insgesamt nur einen Einwand eines Bürgers gegeben. Dieser kritisierte, dass mit einem zweiten Hochhaus neben dem Bredero-Gebäude auf der Nordseite der Berliner Allee einer Entwicklung das Tor geöffnet werde, die weitere derartige Bauten vorsehe. „Hochhäuser sollten im Interesse der Wohnnutzung nur südlich der Straße vorgesehen werden“, schrieb er in seiner Stellungnahme. Möglichkeiten für Wohnungsbau würden zugunsten eines „privaten Hotelbaus mit extremster Grundstücksausnutzung“ aufgegeben. Bei den Bodenpreisen in dem Areal sei eine überproportionale Steigerung zu erwarten.

Die Stadt weist das zurück. „Ob und gegebenenfalls wo im Bereich des Cityrings weitere Hochhäuser entstehen könnten, obliegt der Beschlussfassung des Rates“, stellt sie klar. Somit entstehe kein Präzedenzfall. Eine weitere Verdichtung auf dem Platz sei mit Rücksicht auf das Pavillon-Zentrum nicht geplant. Es bestehe nicht die Gefahr, dass Wohnungsbau verdrängt würde.

Abschließend entscheiden muss der Rat. Angesichts der breiten Mehrheit im Ausschuss dürfte jedoch auch dieser zustimmen.

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