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Historisches Museum wird im großen Stil saniert

Weil das Dach undicht ist Historisches Museum wird im großen Stil saniert

Die Stadt lässt das Historische Museum von Grund auf erneuern. Kostenpunkt: 2,2 Millionen Euro. Der alte Dachbelag des denkmalgeschützten Gebäudes soll abgetragen und durch eine begrünte Dachfläche ersetzt werden. Zum 50. Geburtstag im Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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Undichtes Dach: Das Historische Museum wird derzeit saniert.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Die markante Fassade ist hinter Gerüsten verschwunden, Spanplatten versperren den Blick aufs Historische Museum: Das Gebäude am Hohen Ufer wird derzeit im großen Stil saniert. Bereits seit Jahren gab es immer wieder Probleme mit dem Dach, das undicht war und mehrfach repariert werden musste. Es gab sogar Feuchtigkeitsschäden in den Magazinen des Hauses. Jetzt lässt die Stadt das marode Dach von Grund auf erneuern. Kostenpunkt: rund 2,2 Millionen Euro.

Der alte Dachbelag des denkmalgeschützten Gebäudes soll abgetragen und durch eine begrünte Dachfläche ersetzt werden. „Während der Phase des Abrisses kann es im Museum sehr laut werden“, sagt Andreas Fahl, stellvertretender Direktor des Hauses, „doch das betrifft nur einen überschaubaren Zeitraum.“

Nach Auskunft der Stadt soll das Gerüst voraussichtlich Ende Oktober wieder verschwinden. Dann feiert das Museum auch seinen 50. Geburtstag: Das Gebäude des Architekten Dieter Oesterlen, der neben zahlreichen anderen wichtigen Bauten auch den Plenarsaal des Landtages schuf, wurde am 21. Oktober 1966 eröffnet. Für das Jubiläumswochenende ist ein großes Museumsfest geplant.

Bis dahin soll auch die Blitzschutzanlage des Historischen Museums erneuert werden. Die Dachsanierung soll außerdem helfen, Energie einzusparen und das Raumklima insbesondere in den oberen Etagen zu verbessern. Einschränkungen für Museumsbesucher werde es nicht geben, sagt Fahl: „Unsere Öffnungszeiten verändern sich nicht.“ Allerdings müssten der Innenhof und die Dachterrasse aus Sicherheitsgründen zeitweise gesperrt werden.

Parallel zu den Arbeiten am Äußeren des Gebäudes sind die Museumsmacher derzeit mit einer Überarbeitung der angestaubten Dauerausstellung des Museums beschäftigt. Teils hat die Präsentation bereits 25 Jahre auf dem Buckel. „Wir wollen dieses Museum völlig neu erfinden“, sagte Direktor Thomas Schwark Anfang des Jahres. Die Ausstellung „Typisch Hannover“, die sich vom 31. August an mit der Identität der Stadt beschäftigt, soll zugleich der erste von insgesamt sieben Bausteinen für die Überarbeitung der Dauerausstellung werden. Vom 1. Januar 2017 an soll das Museum dann komplett ausgeräumt werden.

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