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Hochbahnsteig in Herrenhausen nimmt Form an

Sperrung Herrenhäuser Straße Hochbahnsteig in Herrenhausen nimmt Form an

Für einen echten Kraftakt war die normalerweise starkbefahrene Herrenhäuser Straße am Sonntag gesperrt: ein Kran mit einem über 20 Meter hohen Ausleger musste die Rohbauteile für den neuen Hochbahnsteig in Position bringen. Der Aufwand diente einem guten Zweck: ein normaler Kran hätte die Bäume vor Ort beschädigt.

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Die Arbeiter haben rund 40 Betonelemente in Position gebracht.

Quelle: Behrens

Hannover. Der eine oder andere Passant hielt am Sonntag an der Schaumburgstraße in Herrenhausen an, obwohl es an einem sonnigen Sonntag sicherlich noch anderes zu tun gäbe, als sich Bauarbeiten für einen Hochbahnsteig anzuschauen. Die Aktion auf der Herrenhäuser Straße im Bereich des Großen Gartens war allerdings ungewöhnlich. Um die Rohbauteile aus Beton in Position zu bringen, war ein schwerer Kran mit einem mehr als 20 Meter hohen Ausleger angerückt. „Wir mussten das so machen, weil wir die Elemente über die Straßenbäume hinweghieven wollten. Die sollten schließlich unversehrt bleiben“, sagt Torsten Hahn, Bauüberwacher für das bei Planung und Ausführung federführende Unternehmen Transtec Bau.

Bauarbeiten für den neuen Hochbahnsteig. Die Aktion auf der Herrenhäuser Straße im Bereich des Großen Gartens war ungewöhnlich. Ein Kran mit einem über 20 Meter hohen Ausleger musste die Rohbauteile für den neuen Hochbahntsteig in Position bringen.

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Der vergleichsweise hohe Aufwand hatte zur Folge, dass während des gesamten Sonntages weder Stadtbahnen noch Autos die Herrenhäuser Straße in diesem Bereich passieren konnten. Sie wurde voll gesperrt. Zu größeren Behinderungen kam es jedoch nicht. Von heute an gilt wieder die schon aus den Vorwochen gewohnte Einbahnstraßenregelung. Solange in Herrenhausen gebaut wird, kann der Autoverkehr nur stadteinwärts rollen. In Gegenrichtung besteht eine Umleitung.

Insgesamt haben die Arbeiter an der Schaumburgstraße mehr als 40 tragende Teile montiert. Die schwersten davon brachten es auf ein Gewicht von zwölf Tonnen. „Damit sind die Rohbauarbeiten abgeschlossen, und zwar gemäß des kalkulierten Zeitplans“, erklärt Bauüberwacher Hahn. Jetzt müssen noch die Beläge und die Aufbauten wie Wetterschutzhäuschen, Infotafeln oder Geländer angebracht werden. Das wird sich noch bis Jahresende hinziehen. Laut Hahn drohen keine Verzögerungen mehr.

Der Hochbahnsteig an der Schaumburgstraße schlägt mit Kosten von 3,1 Millionen Euro zu Buche und ist der letzte an den Linien 4 und 5, der noch nie barrierefrei war. Gebaut wird derzeit auch an der benachbarten Anlage Herrenhäuser Gärten. Dort handelt es sich aber nicht um einen Neubau, sondern um eine Sanierung. Mörtel, in den der Plattenbelag verlegt worden war, hatte nach 16 Jahren angefangen zu bröckeln.

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