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Hoffnung auf weiße Weihnacht in Hannover
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Neue Vorhersagen Hoffnung auf weiße Weihnacht in Hannover

Nach dem Schmuddelwetter der vergangenen Tage hatten viele Menschen die Hoffnung auf weiße Weihnachten in der Region schon fahren lassen. Auch die Meteorologen sahen zuletzt wenig Chancen, dass es zu den Feiertagen schneien könnte. Am Mittwoch aber wurden die Vorhersagen noch einmal revidiert.

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Wird es an Weihnachten genauso weiß sein? Die Hoffnung auf Schnee wächst, festlegen wollen sich Meteorologen aber nicht.

Quelle: Thomas

Hannover. Zwar legen sich die Wetterexperten nicht so richtig fest, doch die Großwetterlage spricht inzwischen eher für Schnee, zumindest für eine dünne Schneedecke. Die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommen wird, ist in diesem Jahr in der Region Hannover sogar deutlich höher als zum Beispiel in München, im Schwarzwald oder in der Eifel. Rein statistisch gesehen liegt die Chance auf weiße Weihnachten in der Region Hannover üblicherweise bei rund 20 Prozent. In diesem Jahr gehen die Meteorologen jetzt von 50 Prozent aus, einige sogar von 70 Prozent.

So soll es am Freitagmorgen langsam kälter werden. Dann zieht vom Südwesten her ein Wolkenband auf die Region zu und es dürfte etwas Schnee fallen. Und anschließend bleibt es den Berechnungen zufolge zumindest bis zum ersten Weihnachtsfeiertag so kalt, dass der Schnee vorerst nicht mehr taut.

Aber Meteorologen wie Dominik Jung von wetter.net und Alexander Hübener von wetterspiegel.de sind vorsichtig – eine Garantie auf all das könne man nicht geben, betonen beide. Es sei auch möglich, dass das dicke Wolkenband weiter südlich an Hannover vorbeizieht, sagt Hübener. Die Region hätte dann einfach Pech gehabt – wie im vergangenen Jahr. Da begann es zwar pünktlich mit dem Läuten der Kirchenglocken am Heiligabend kräftig zu schneien – allerdings nicht in Hannover, sondern 30 Kilometer südlich davon.

Bislang aber deutet alles darauf hin, dass die Region das Zentrum des Niederschlagsgebietes ist. Ob der Schnee nach den relativ warmen Tagen auch liegenbleibt, hänge von der Menge ab; wenn nur ein paar Flocken runterkämen, werde es schwierig, sagt Hübener.

Ziemlich sicher sind sich die Meteorologen, dass zum Weihnachtsfest zunächst eisige Temperaturen herrschen werden. Zumindest Heiligabend und am ersten Feiertag rechnen sie mit Dauerfrost. Ob anschließend das berüchtigte Weihnachtstauwetter einsetzt, ist noch unklar. Das Weihnachtstauwetter kommt statistisch recht häufig vor. Immer wieder wird es genau zu den Weihnachtsfeiertagen wärmer.

Aber auch das muss nicht sein. Das beste Beispiel liegt nur zwei Jahre zurück. Heiligabend 2010 lagen in und um Hannover knapp 30 Zentimeter Schnee – auch am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag hieß: Ski und Rodel gut.

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