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Aus der Stadt Messe-Eröffnung durch Obama: Vier Stunden eingesperrt
Hannover Aus der Stadt Messe-Eröffnung durch Obama: Vier Stunden eingesperrt
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00:15 27.04.2016
Wer zur Eröffnungsfeier der Hannover Messe im Kuppelsaal wollte, musste erst Sicherheitschecks auf dem Messe-Gelände durchlaufen. Dann ging es mit Bussen zum HCC. Quelle: Randermann
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Hannover

Ein Großteil der 2500 geladenen Gäste musste sich früh auf den Weg machen: Wer die Feier am Abend im Kuppelsaal nicht verpassen wollte, musste sich schon mittags auf den Weg gemacht haben. Allerdings nicht zum HCC selber, das mitten in einer Sicherheitszone liegt und daher individuelle Anreisen vermutlich lebensgefährlich macht, sondern zum Messegelände in Laatzen. Hier mussten die Gäste in Schneeregenschauern anstehen, um sich ihre Ausweise kontrollieren, Anzugtaschen und weiße Hemdsärmel abtasten und Handtaschen auf der Suche nach möglichen Waffen durchwühlen zu lassen. Und das nur, um zunächst einmal in den Bus zum HCC zu gelangen.

Dort angekommen wurde noch gründlicher nachgeschaut: Wie beim Flughafen wurden Taschen durchleuchtet, Laptops eingeschaltet. Wer es dann noch schaffte, ohne Piepsen durch den Metalldetektor zu laufen, der hatte es fast geschafft. Allerdings noch etwa dreieinhalb bis vier Stunden totzuschlagen, denn die Gäste durften nicht etwa auf den letzten Drücker anreisen – aus Sicherheitsgründen. Bretzeln, Kaffee, Sandwiches halfen allerdings, Zeit und Magen zu füllen. Ungeduld macht sich bei den Gästen ob der ungewohnten Warterei nicht breit – die Vorfreude auf die Rede ist groß.

Gegen 15.30 Uhr wurde es dann allerdings hektisch: Die Türen öffneten sich und für manche Gäste gab freie Platzwahl. Schnell füllen sich daher die Reihen, man nimmt Platz – und muss erstmal wieder warten. Immerhin: Eine Kapelle auf der Bühne spielt hingebungsvoll Pausenmusik. Und es bleibt Zeit, endlich mal den renovierten Kuppelsaal zu bewundern. Viel Zeit.

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