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Hooligans drohen der Antifa

Martialische Botschaft Hooligans drohen der Antifa

Einen Tag bevor in Hannovers Innenstadt Rechtsextreme auf die Straße gehen, um gegen die gewaltsamen Übergriffe von Linksautonomen auf vier Bielefelder Hooligans zu demonstrieren, haben sich die Organisatoren der sogenannten HoGeSa-Bewegung zu Wort gemeldet.

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Am vorigen Sonnabend demonstrierten Hooligans und Rechtsextreme in Hannover.

Quelle: HAZ

Hannover. In einer Pressemitteilung, die im Internet verbreitet wird drohen sie den Mitgliedern der Antifa: „Ihr wollt Krieg? Ihr bekommt Krieg“, heißt es da martialisch. In der Erklärung wird das weiter ausgeführt. Unabhängig zu den  polizeilichen Ermittlungen zu dem Angriff auf die Bielefelder sei eines klar: „Wir sind Hools. Wir rufen nicht die Polizei, sondern regeln unsere Angelegenheiten selber.“

Auch Zoltan S., eines der Opfer hat sich im Internet zu Wort gemeldet. Er sei angeblich auf Anraten der Polizei aus Sicherheitsgründen bereits sechs Tage nach dem Überfall trotzt schwerster Kopfverletzungen aus der Klinik in Hannover entlassen worden, „da die Stadt Hannover anscheinend nicht für meine Sicherheit am Samstag garantieren kann“, schreibt S. Die Polizei widerspricht dieser Darstellung. Der Mann sei aus rein medizinischen Gründen entlassen worden, sagte ein Sprecher gegenüber der HAZ.

Und weiter schreibt er: „Es gibt Videos, wo alle zu sehen sind, es wurde laut Mordkommission über eine Minute mit Gegenständen von teilweise 30 bis 40 Chaoten auf mich eingeschlagen und eingestochen." Als Waffen sollen die Angreifer einen „Schraubenzieher“ und ein „Schälmesser“ benutzt haben. „Ihr werdet alle eure gerechte Strafe erhalten... so oder so", heißt es in der Mitteilung.  

 tm

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Die Polizeidirektion Hannover hat die für Sonnabend angemeldeten Demonstrationen allesamt genehmigt. Die Polizei stellt sich auf einen weiteren Großeinsatz ein. Zu den bisher vier bekannten ist eine fünft hinzugekommen: Jeziden demonstrieren für die Situation ihrer Glaubensgemeinschaft in Syrien.

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