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Humorvoller Jahresrückblick mit Salon Herbert Royal

Theater am Aegi Humorvoller Jahresrückblick mit Salon Herbert Royal

Als Salon Herbert Royal blicken die sechs HAZ-Autoren Volker Wiedersheim, Imre Grimm, Kristian Teetz, Uwe Janssen, Dirk Schmaler und Bruno Brauer seit fünf Jahren alle zwei Monate im Theater am Küchengarten zurück auf die nachrichtlichen Höhepunkte der vergangenen Wochen. Nun gibt es die Schmankerl in gebündelter Form im Theater am Aegi.

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Probende Herberts: Volker Wiedersheim (v. l.), Imre Grimm und Bruno Brauer.

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Ach. Diese Männer. Im privaten Gespräch wie auf der Bühne: Der spontane Schlagabtausch, vom anspruchsvollen Wortwitz bis hin zum gepflegten Kalauer, sitzt. Kein Wunder, sie kennen sich gut. 

Termine

1. und 2. Dezember im Theater am Aegi, jeweils um 20 Uhr. Karten ab 19,70 Euro unter Telefon (05 11) 44 55 62 oder www.tak-hannover.de

Es sind alles Quatschköpfe – aber zugegebenermaßen mit Inhalt. Die sechs Herberts, wie sie inzwischen liebevoll genannt werden, haben es sich zur Gewohnheit gemacht, in ihren Shows kaleidoskopartig durch Sport, Politik und Kultur zu tingeln und die Neuigkeiten in Hannover und der Welt in assoziativ-kreativer Bearbeitung aufzugreifen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Und dieses Jahr steckte, kabarettistisch gesehen, voller Möglichkeiten: Sie reisen mit den Scorpions und dem (übrigens namensgebenden) Herbert Schmalstieg durch 775 Jahre Hannover, haben Vorschläge für die hiesige Straßensanierung, dichten zum 100. Geburtstag des Dadas und freuen sich über die Liebesgeschichte im Landtag. Sie planen den fiktiven Besuch eines Donald Trump in der Landeshauptstadt, durchleben als bügelnde Hausfrau den Brexit und besingen den Calenberger Pfannenschlag – für manche Delikatesse aus Grützwurst, für andere: eher nicht.

Das Ganze hat eine Menge Lokalkolorit, hat viel hannoversche Luft geatmet und will auch genau dort ansetzen: Kabarett aus Hannover für Hannover. Manchmal schräg, manchmal flach, manchmal anspruchsvoll und manchmal mit regelrechter Lachkrampfgefahr. Eines ist gewiss, ihr Humor lässt sich nicht so einfach in eine Schublade stecken. Dafür sind die sechs Charakterköpfe auch zu unterschiedlich. „Wir sind ein durch und durch demokratisches Sextett“, sagt Imre Grimm, pausiert, schmunzelt. „Das wie ein Kindergarten funktioniert.“ Wieder eine Pause. „Ohne Chef.“ Dramaturgie, das kann er, das können sie alle.

Es wird gesungen, getanzt, rezitiert und erzählt – und unter Garantie ist für jeden Humor etwas dabei.

Von Katharina Derlin

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