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Hunderte Gäste feiern beim FFN-Neujahrsempfang

Radiosender lädt zur Party in Hannover Hunderte Gäste feiern beim FFN-Neujahrsempfang

Eigentlich beginnt die Fußball-EM erst im Juni – doch schon jetzt stimmten sich 450 Gäste beim Neujahrsempfang des Radiosenders FFN auf das Sportevent ein. Zu dem Fußball-Motto feierten die teils prominenten Gäste aus Politik, Sport und Medienbranche ein ausgelassenes Fest im Funkhaus in der Stiftstraße am Steintor.

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Mehr als 400 Gäste waren zu der Feier gekommen, darunter zahlreiche Prominente aus Politik, Sport und Medienbranche.

Quelle: von Ditfurth

Hannover. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Und das noch recht neue Jahr hat zur Halbzeit ein echtes Großereignis zu bieten: Am 10. Juni beginnt die Fußball-EM in Frankreich. Da war es für den Radiosender FFN, stets aktuell am Ball, keine Frage, welches Motto der Neujahrsempfang dieses Mal haben würde. Volltreffer – die EM. Den damit verbundenen sportlichen Herausforderungen konnten sich am Donnerstag auch die nicht so gut trainierten unter den rund 450 Gästen nur schwer entziehen: Unübersehbar hatten die Veranstalter einen XXL-Krökeltisch im Funkhaus in der Stiftstraße aufgebaut. Zudem gab es für jeden eine EM-Grundausstattung: Ratschen, Überzieher für den Autospiegel, Winkehände – und die Option, sich schon mal mit dem Europameister-Pokal fotografieren zu lassen.

Eigentlich beginnt die Fußball-EM erst im Juni – doch schon jetzt stimmten sich 450 teils prominente Gäste beim Neujahrsempfang des Radiosenders FFN auf das Sportevent ein. 

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Ministerpräsident Stephan Weil, bekannt als Fußballfan, kam erst deutlich nach dem Anpfiff. Eine Kabinettssitzung hatte ihn und seine Ministerriege länger aufgehalten. Dennoch ließ es sich der Landesvater nicht nehmen, die Gäste mit Verspätung zu begrüßen. Das Thema Fußball sparte er dabei überraschenderweise aus. Stattdessen lobte er die Arbeit von FFN und der regionalen Radiosender: „Ich habe hier neulich eine Art Praktikum gemacht, das kann ich nur empfehlen“, sagte Weil.

Zuvor hatte FFN-Geschäftsführer Harald Gehrung kritische Worte in Richtung Landesregierung angeschlagen: „Die geplante Novelle des niedersächsischen Mediengesetzes ist – nett formuliert – wirklich steinzeitlich. Während private Regionalsender weitere Kontrollen befürchten müssten, könne sich die Internet-Konkurrenz der Musikstreamingdienste ungebremst ausbreiten.

Zu den Gästen des Abends zählten viele Vertreter der Medienbranche – darunter Thomas Düffert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Madsack Mediengruppe, Eckart Pohl, Hörfunkchef von NDR 1, sowie die Chefredakteure der HAZ und der Neuen Presse, Hendrik Brandt und Bodo Krüger.

Gehrung erklärte, trotz der jüngsten Terroranschläge in Frankreich habe man das Motto des Empfangs nicht verändern wollen. Danach wurde die Tonlage lockerer: Er gab seine persönlichen Erfahrungen zum EM-Gastgeber Frankreich zum Besten – bereits als Zwölfjähriger habe er 1978 an einem Schüleraustausch in Tours teilgenommen, verriet er. „Tours sagt man nach, dass die Stadt das Hannover Frankreichs ist, weil man dort auch die Landessprache akzentfrei spricht.“ Einen kulinarischen Ausflug in Deutschlands Nachbarland gab es für die Gäste dann bei Boeuf bourguignon und Bouillabaisse. Schmecken ließen es sich unter anderem Oberbürgermeister Stefan Schostok und Regionspräsident Hauke Jagau, Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe, Unternehmerin Tina Voß, Martin Prenzler von der City-Gemeinschaft und Comedian Desimo.

Günther, der Treckerfahrer alias Dietmar Wischmeyer gab natürlich, wie jedes Jahr beim Neujahrsempfang, seine ganz persönliche Sicht auf die Lage der Nation zum Besten. Zum viel bejubelten 96-Neuzugang Hugo Almeida äußerte er sich skeptisch – und prognostizierte ihm eine Karriere im Dschungelcamp. Fußballtechnisch wagte sich Wischmeyer bis an die Spitze des Weltverbandes Fifa vor: Er präsentierte eine Lösung, die sicher noch keiner der Offiziellen in Erwägung gezogen hat – Angela Merkel als Chefin. „Im Ansehen des Auslands stand sie auf einer Stufe mit Thomas Müller vom FC Bayern“, meinte Wischmeyer melancholisch. Doch in diesem Jahr sei der Stern von „Mutti“ am Sinken, da könne sie auch gleich zum Skandalverein Fifa wechseln.

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