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Müllhalde im Ihme-Zentrum ärgert Anwohner

Hunderte Matratzen, Betten, Schränke Müllhalde im Ihme-Zentrum ärgert Anwohner

Hunderte Matratzen, Betten, Schränke und Nachttischlampen wurden im Lindener Großgebäude gelagert. Nun geht die Sorge um: Missbrauchen die neuen Haupteigentümer, denen auch das ehemalige Maritim-Hotel am Rathaus gehört, das Ihme-Zentrum zur Müllentsorgung?

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Blick auf das Ihme-Zentrum in Linden-Nord

Quelle: dpa

Hannover. Wohnungseigentümer fürchten, dass so die Entsorgungskosten gespart werden sollen. Verwalter Torsten Jaskulski beschwichtigt. Gegenüber der HAZ sagt er zu: „Alles kommt innerhalb von maximal vier Wochen wieder weg.“

Tagelang haben Lkws der Spedition Beißner Möbel aus der Innenstadt nach Linden gebracht. Das ehemalige Maritim-Grandhotel am Friedrichswall wird derzeit zur Unterkunft für 550 Flüchtlinge umgebaut. Die Stadt lässt auf den Etagen Küchen einbauen und das Mobiliar austauschen: Statt schicker Hotelbetten gibt es Hochbett-Stahlgestelle, statt Minibars Kühlschränke für Lebensmittel.

Nach Angaben Jaskulskis, der sowohl im Ihme-Zentrum als auch im ehemaligen Hotel Verwalter für den Eigentümer Intown ist, wollte man die Möbel eigentlich zunächst im Maritim lagern. Nun habe die Stadt zusätzlichen Platzbedarf angemeldet, der ihr unentgeltlich zur Verfügung gestellt werde. „Wir mussten schnell eine Lösung für die Möbel finden.“ Sie sind jetzt im Ihmeplatz 5 zwischengelagert, in den Räumen der Hausverwaltung Engelhardt & Woldenga. „Dort können die Möbel gar nicht lange bleiben - die Büros sollen bald wieder genutzt werden“, sagt Jaskulski.

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