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Aus der Stadt Sportler feiern große Sportbuzzer-Party im Brauhaus
Hannover Aus der Stadt Sportler feiern große Sportbuzzer-Party im Brauhaus
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08:50 13.02.2016
Die große Leidenschaft in den Amateurligen wurde leidenschaftlich gefeiert.  Quelle: Petrow
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Hannover

Spieler, Trainer und die Menschen, die Fußballgenuss oft erst durch organisatorisches Geschick möglich machen, trafen sich im Brauhaus Ernst August um sportliche Verbundenheit über Vereinsgrenzen hinweg zu demonstrieren. Die große Leidenschaft in den Amateurligen wurde noch leidenschaftlicher gefeiert. 

Die stellvertretende HAZ-Chefredakteurin Hannah Suppa sprach im Talk mit Moderator Christoph Dannowski über das wachsende Interesse für die regionale Fußballszene. Zwölf Millionen haben im vergangenen Jahr Nachrichten des Sportbuzzer verfolgt, allein auf Facebook folgen 10000 Menschen dem digitalen Fußballtreff. „Der Sportbuzzer lebt von all den Sportlern aus der Region Hannover, die mitmachen - und das wollen wir gemeinsam feiern!“, sagte Suppa.

 Die Gäste der ersten Sportbuzzer-Party erleben am Freitag einen Hauch von Berlinale-Atmosphäre direkt in Hannover. Hunderte aktive Sportler folgten der Einladung des Sportbuzzer-Teams ins Brauhaus Ernst-August.

Und auch Madsack-Verlagsleiter Günter Evert, der die neuen regional bedeutenden Fußballturniere wie den Sportbuzzer-Sommercup und die Sportbuzzer Masters in der Swiss Life Hall angestoßen hatte, lobte die meist ehrenamtlich geleistete Sportkultur. „Wir möchten den regionalen Sport der Leser vor Ort langfristig unterstützen.“ Die Sportler und Sponsoren hörten es gern. „Es ehrt uns sehr, hier zu sein und Präsenz zeigen zu können - unabhängig von den Profis”, sagte Jessica Arend von der Hannover 96-Frauenfußballmannschaft. „Die Mädels freuen sich total, hier mitzufeiern. Es ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit“, sagte Lars Röttiger, Trainer vom TSV Limmer. Das Team hatte extra ein Freundschaftsspiel für die Party abgesagt.

Und auch die Spieler und Spielerinnen des VfL Eintracht Hannover feierten kräftig mit - schließlich hatten sie ehrenamtlich für den reibungslosen Ablauf des Sportbuzzer-Hallenturniers gesorgt. Sie alle ließen sich hochleben und selbst Spieler konkurrierender Vereine klatschten freundschaftlich ab.

Die Aufsicht für die rauschende Party übernahm dann gern der Platzwart – die HAZ-Kolumnisten Bruno Brauer und Uwe Janssen. Das Duo nahm sich dem kleinen Fußball mit großen Worten an: „Wenn man über den Amateursport spricht, redet man immer leicht vom kleinen Fußball, nie aber von der kleinen Leichtathletik, dem kleinen Judo oder dem kleinen Tennis.“ Der kleine Fußball sei schon als Ausdruck so irreführend wie der kurze Pfosten, das lange Bein oder die breite Brust. „Nähme man das alles wörtlich, müsste es auf dem Sportplatz zugehen wie in Frankensteins Trainingslager. Oder in der Tippkick-Werkstatt.“ Und trotzdem hat der Platzwart genau diesen Fußball ins Herz geschlossen: „Der kleine Fußball ist da, wo nicht jede Ecke, jedes Foul und jede Gelbe Karte von einem Wursthersteller oder einem Reinigungsunternehmen präsentiert wird. Da, wo Väter nicht gleich gewaltsam vom Platz gezerrt werden, wenn sie das Foul an ihrem Sohn kurz noch einmal mit dem Schiedsrichter besprechen wollen.“

Genau dieser Fußball wurde am Freitag gefeiert. Nur die Masters-Gewinner vom TSV Krähenwinkel Kaltenweide schauten etwas skeptisch. „Die Party ist toll, man trifft viele Menschen, mit denen man mal gespielt hat“, sagte Freer Miener. „Nur das Training um 13 Uhr könnte schwer werden.“ Trainer Holger Gehrmann nahm die Bitte gelassen. „Das Training wird natürlich nicht verschoben.“ Hoffentlich verzeiht er heute ein paar Ballschwächen. Sein Team hat es verdient.

Alle Bilder vom Roten Teppich und der Party im Brauhaus gibt es hier im HAZ-Sportbuzzer!

jan

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