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IGS Bothfeld will Kulturschule werden

Neues Konzept IGS Bothfeld will Kulturschule werden

Mit einem ungewöhnlichen Konzept will die neue Integrierte Gesamtschule Bothfeld im August an den Start gehen: Die Kinder sollen fächerübergreifend mit Architektur, Musik, Tanz, Theater oder bildender Kunst konfrontiert werden.

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Wird ab Sommer zur IGS: Das Schulzentrum in Bothfeld.

Quelle: Poblete

Hannover. „Unsere Schüler sollen sich von der fünften Klasse an mit kulturellen Äußerungsformen aktiv auseinandersetzen und das in ihre Familien hineintragen“, sagt Rainer Kamphus, Leiter der Planungsgruppe IGS Bothfeld.

Damit das keine staubtrockene Angelegenheit wird, wollen die Lehrer Fachleute in die Schule holen und mit den Schülern auch viel in Ausstellungshäuser und Konzertsäle gehen. Kooperationen mit der Kestnergesellschaft und dem Landesmuseum hat das Lehrerteam bereits unterzeichnet. Mit der NDR-Radiophilharmonie laufen Gespräche, dort könnte es ebenfalls eine Zusammenarbeit geben. „Wenn die Schule mit den nächsten Jahrgängen anwächst, suchen wir weitere Partner“, sagt Kamphus.

Nun gibt es auch andere Schulen, die zum Beispiel mit Jazz-Club, Oper, Schauspiel oder Sprengel Museum eng zusammenarbeiten. Kamphus hält das Konzept der IGS Bothfeld dennoch für weitreichender. Mit den Partnern werden jeweils Projekte vorbereitet, die sich durch alle Fächer ziehen. So gibt die Ausstellung „Der Schein“, die sich ab Ende August in der Kestnergesellschaft mit Licht, Glanz, Anschein und Täuschung in der zeitgenössischen Kunst beschäftigt, Anstoß zur Unterrichtsgestaltung. In den Naturwissenschaften könnte es für die Fünftklässler dann zum Beispiel um die Eigenschaften von Metallen gehen, in Religion um Glamour und Starkult, in Deutsch um Märchen wie „Hans im Glück“ oder „Sterntaler“. Im Juni besuchen die Lehrer eine Fortbildung im Landesmuseum, in der sie sich mit Kreativität im Unterricht beschäftigen werden.

Die neue IGS Bothfeld bietet einen verpflichtenden Unterricht von 8.15 bis 14.30 Uhr. Täglich, auch freitags, laufen anschließend bis 16.30 Uhr Arbeitsgemeinschaften wie etwa Chor oder Theater. Für das Nachmittagsangebot kooperiert die Schule mit den Johannitern.

Die IGS Bothfeld entsteht im Schulzentrum Bothfeld, zu dem bisher noch die Ada-Lessing- und die Lotte-Kestner-Schule gehören. Seit rund anderthalb Jahren bereiten acht Lehrer aus dem Schulzentrum sowie der IGS Roderbruch die Schulgründung vor. Zwei Lehrer aus Gymnasien werden das Kollegium ergänzen. Rainer Kamphus, bisher Konrektor an der Lotte-Kestner-Schule, übernimmt die kommissarische Leitung der IGS Bothfeld.

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