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Aus der Stadt Ihme-Zentrum erhält Raum für gute Ideen
Hannover Aus der Stadt Ihme-Zentrum erhält Raum für gute Ideen
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00:16 06.02.2017
Von Conrad von Meding
"Ein Ort für Kommunikation": Im Ihme-Zentrum betreibt der Verein in Kürze einen Quartiersraum. Quelle: Dröse/Archiv
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Hannover

Es soll ein Ort für Kommunikation und Austausch, aber auch für Kunst, Kultur und Sport werden: Der Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum um Initiator Constantin Alexander, Architekt Gerd Runge und ex-Dezernent Hans Mönninghoff kann ab Mai eine rund 200 Quadratmeter große Büroetage im Ihme-Zentrum nutzen. Sie befindet sich im zweiten Stockwerk eines Gebäudes nahe dem Studentenwohnheim. Der Rat erstattet einen Teil der Kosten aus dem Stadtetat. „Wir finden es großartig, wie der Verein sich um das Image des Ihme-Zentrums kümmert“, sagt SPD-Fraktionschefin Christine Kastning.

Dissens gibt es derweil um ein zweites Projekt der Zukunftswerkstatt. Die Aktivisten haben ein Konzept für eine zweijährige Bürgerbeteiligung ausgearbeitet, die gemeinsam mit Bewohnern, Stadtteilinitiativen, Lindener Geschäftsleuten und anderen Interessierten den Modernisierungsprozess im Ihme-Zentrum begleiten und knapp 150 000 Euro kosten soll. Es sei wichtig, dass die Planungen nicht nur zwischen Investor und Stadt abgestimmt würden, sondern auch andere Interessierte ihre Ideen einbringen könnten, heißt es.

Im Januar hat man einen Finanzierungsantrag dafür nachgeschoben. Dem aber will die SPD nicht nachkommen, wie der Verein über soziale Medien harsch anprangert. Kastning sagt, aus ihrer Sicht bestehe die Gefahr, dass eine umfangreiche Bürgerbeteiligung falsche Erwartungen wecken würde. Im Moment sei man froh, wenn der Großeigentümer überhaupt seine angekündigten Investitionen umsetze.

Der Verein will jetzt seinen Quartiersraum als Ersatz für Bürgerbeteiligung nutzen.

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