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Aus der Stadt Ihme-Zentrum war die Terrorzentrale der RAF in Hannover
Hannover Aus der Stadt Ihme-Zentrum war die Terrorzentrale der RAF in Hannover
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22:20 04.02.2011
In der Ihmepassage 10 haben führende Köpfe der zweiten RAF-Generation in den siebziger Jahren ihre Aktionen vorbereitet. Quelle: HAZ-Archiv

In der Hochzeit der Terroristenfahndung konnte sich Hannovers Polizei auf einen Mitarbeiter wieder bestens verlassen. Kommissar Nachbar hatte aufgepasst. Von ihm kam im Januar 1978 der Tipp, doch einmal in der Ihmepassage 10 nachzusehen, fünfter Stock, Appartment 436. Der Mieter, der angeblich „Kiep“ hieß, tauche plötzlich nicht mehr auf. Als Polizisten schließlich gewaltsam ins Appartment eindrangen, war die Wohnung leer.

Was die Ermittler noch fanden: Material zum Bau einer Stalinorgel, billige Holzmöbel, Matratzen, eine quer über den Balkon gespannte Wäscheleine, nützliche Fingerabdrücke sowie handschriftliche Notizen. Bald vermutete das Bundeskriminalamt: Im Ihme-Zentrum in Linden lebten bis September 1977 Knut Folkerts, Silke Maier-Witt, Ingrid Siepmann und Monika Helbig. Terroristen der RAF, Mörder. Eine Stadt war schockiert.
wr/gum

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