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Studentinnen legen Kranz am Leibniz-Grab nieder

Gedenkfeier Studentinnen legen Kranz am Leibniz-Grab nieder

Bei einer Feierstunde in der Neustädter Kirche legten Studentinnen einen Lorbeerkranz am Grab des Universalgenies nieder. Ministerpräsident Stephan Weil würdigte den Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz an dessen 300. Todestag als großen Gelehrten.

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Zu Ehren des Universalgelehrten wurde ein Kranz niedergelegt. 

Quelle: Benne

Hannover. Ministerpräsident Stephan Weil würdigte den Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz an dessen 300. Todestag als großen Gelehrten. Bei einer Feierstunde in der Neustädter Kirche legten Studentinnen einen Lorbeerkranz am Grab des Universalgenies nieder.

Bei einer Kranzniederlegung erinnerten rund 200 Gäste in der Neustädter Hof- und Stadtkirche an Gottfried Wilhelm Leibniz, der hier vor 300 Jahren beigesetzt wurde.

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Vielleicht wurde ihm niemals so viel Ehre erwiesen wie an diesem Tag: Bei einer feierlichen Kranzniederlegung erinnerten rund 200 Gäste in der Neustädter Hof- und Stadtkirche an den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz, der hier vor 300 Jahren beigesetzt wurde. Oberbürgermeister Stephan Schostok nannte den zu Lebzeiten oft verkannten Leibniz einen "Glücksfall für unsere Stadt". Die Studentinnen Carina Wiemann und Katharina Kaschner legten im Namen von Ministerpräsident Stephan Weil einen Lorbeerkranz am Leibniz-Grab nieder.

Vor 300 Jahren starb Hannovers größter Gelehrter - zum Auftakt mehrerer Gedenkveranstaltungen erinnerten Schüler der Leibnizschule in der Neustädter Kirche an Gottfried Wilhelm Leibniz.

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Zum Auftakt des Gedenktages hatten schon Schüler der Leibnizschule in der Neustädter Kirche an Gottfried Wilhelm Leibniz erinnert. 

Zu Leibniz' Ehren wurde in der Kirche am Abend außerdem die Komposition "Longue Distance" intoniert - "ein Werk im Geiste unseres verehrten Verstorbenen", wie Leibniz-Biograf Eike Christian Hirsch sagte. Das Stück für Klarinette und die chinesische Stabgeige Erhu war im Rahmen des Internationalen Kompositionswettbewerbs "Leibniz Harmonien 2016" entstanden. An dem Werk mit seinen mikrotonalen Intervallen und seinen flirrenden Glissandi hätte Leibniz ganz bestimmt seine helle Freude gehabt. Nicht nur, weil er Paris, die Heimatstadt des Komponisten Frédérik Durieux, liebte und weil die Musiker Udo Grimm und Guowei Yan ein deutsch-chinesisches Duo bildeten, sondern auch, weil das Werk auf der Harmonielehre fußt, die Leibniz vier Jahre vor seinem Tode skizzierte. Nach dieser beruht Musik auf Mathematik.

Ministerpräsident Stephan Weil würdigte den Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz an dessen 300. Todestag als großen Gelehrten.

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An den Mathematiker Leibniz erinnerte auch Ministerpräsident Stephan Weil. Bei einem Besuch im Silicon Valley habe er seinen Gastgebern eine kleine Leibniz-Büste mitgebracht - schließlich beruhe die moderne Computertechnologie teils auf von Leibniz entwickelten Prinzipien. "Je länger ich mich mit ihm befasse, desto faszinierter bin ich von ihm", sagte Weil. "Leibniz ist wohl der bedeutendste Gelehrte, der je in Niedersachsen gewirkt hat."

Wer war Leibniz?

Vor 370 Jahren, am 21. Juni 1646, wurde Gottfried Wilhelm Leibniz in Leipzig geboren, doch die meiste Zeit seines Lebens verbrachte er in Hannover, als Bibliothekar und Allround-Gelehrter im Dienste der Welfen. Hier starb er auch. Am 14. November jährt sich sein Todestag zum 300. Mal. Er gilt als wichtigster Vordenker der Aufklärung.

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